Sonntag, 8. Februar 2009

Salzlampe


Ein kaputtes Lämpchen an diesem Platz sollte schon längst ersetzt werden. Gesundheitsbewußt fiel die Entscheidung auf eine Salzlampe. Praktischer Internetkauf; wer will schon das schwere Ding vom Geschäft zum Parkplatz schleppen!
Kommentar von Charmeprotz Werner gestern abend: "Machen wir jetzt Rotlichmilieu im blauen Schlafzimmer?" Die guten Eigenschaften dieser Lampe funktionieren nur beim Leuchten. Jetzt bin ich wirklich verunsichert; dieses Licht paßt von der Farbe her überhaupt nicht. 
Schade!
Habt Ihr auch eine Salzlampe? 
Seid herzlich gegrüßt
Karin

Donnerstag, 5. Februar 2009

Gesund ist, wer mit seiner Krankheit leben kann

In der BZ heute morgen als Thema eines Vortrags. Ein zumindest nachdenkenswerter Titel. Krankheit berührt den Körper, die Seele, das Einkommen, die Mobilität, das soziale Umfeld, und...und...und...und das Sterben. 
Der Grippevirus wütet in Südbaden. Obwohl ich dagegen geimpft bin, zögere ich bei einigen Aktivitäten.
Euch wünsche ich, dass Ihr gut und gesund durch diese Jahreszeit kommt. Bald ist Frühling!
Herzlichst
Karin

Mittwoch, 4. Februar 2009

-Wasserstandsmeldungen!!!!!!!!!-

Bei den Berlinern
Heute bekam ich dieses Foto aus Berlin. Die drei wollen uns im März besuchen. Endlich! Wir freuen uns.
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Werner hat nun einen Termin Mitte Februar zum Röntgen der Hüfte zwecks Operation. Obwohl es ein Routineeingriff ist heutzutage, neue Hüftgelenke einzusetzen, hat er Muffensausen. Ich verstehe ihn gut. Aber er hat Schmerzen und kann überhaupt nicht mehr laufen. Ich bin zuversichtlich, dass alles klappen wird. 
Am 11. Juli wollen wir seinen 70. Geburtstag groß feiern mit etwa 50 Personen. Da sollte er wieder hergestellt sein mit Reha usw. Nach reichlichem Abwägen haben wir uns für das Kurhaus entschieden zum Feiern. Zur Operation geht er wieder nach Waldkirch. Bei der anderen Hüft-OP vor 2 Jahren bin ich dauernd bei ihm gewesen und war hinterher schwer krank, hatte mir da Keime geholt im Krankenhaus. Damals ahnte ich noch nichts von meiner "Diagnose". Nun weiß ich Bescheid und setze mich nicht mehr dieser Gefahr aus. 
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Übermorgen fliegt Gesine wieder nach Florida, Enkel, Schwiegersohn, Haus und Hund zu betreuen. Alexandra will einen einwöchigen Kurs in Kalifornien machen. Sie braucht ein wenig Now-How für einen Job in der Kosmetikbranche, den sie gut nebenher bewältigen kann. Jo fliegt 14 Tage später rüber. Beide kommen dann in 4 Wochen zusammen zurück. 
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Aenne nimmt Urlaub im Mai/Juni und besucht uns. Ich freue mich schon auf die Bergtouren mit ihr.
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Suz und Mike hatten Scharlach. Wir haben uns schon wochenlang nicht mehr getroffen wegen Ansteckungsrisiko. Nun ist der Spuk vorbei. Am Freitag wollen wir hin, um Mike zum Geburtstag zu gratulieren. Gefeiert wird  im Sommer. 
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Mir geht es gut. Wer hätte das gedacht, dass ich so plane und organisiere und Spass habe am Leben! Ich bin wirklich dankbar. Mein Dank geht auch an Euch! 
Ich grüße Euch herzlich     
Karin

Montag, 2. Februar 2009

Tagebuch

Heute war ich zum ersten Mal nach meiner Diagnose wieder im Thermalbad. Ich dachte, es wäre zu gefährlich wegen der Keime. Ich hatte solche Lust heute. Hab's gewagt. Will mein Leben leben und nicht meine Krankheit. War auch wunderschön erholsam, auch der Saunabesuch hinterher. Zwischen den einzelnen Saunagängen ruht man sich aus. Dazu lag ich im japanischen Teehaus. Ihr könnt Euch denken, welche Gedanken da lebendig wurden. Im Juni letzten Jahres hat meine Freundin Michie aus Naoiri zur Einweihung dieses Gebäudes eine klassische japanische Teezeremonie zelebriert. Ob sie im fernen Japan heute auch so sehr an mich gedacht hat?
Da fällt mir ein, Hilde hat uns zu ihrem 70. eingeladen am Fastnachtssamstag. Kostümzwang! Da kann ich meinen Kimono anziehen. Michie hat mir viel Zubehör dagelassen. Nur das Binden vom Obi schaffe ich fast nicht. Der Obi ist der breite Gürtel mit der Trommel hinten. Er ist 250 cm lang und 30 cm breit. Frauen in Japan gehen damit zum Friseur, wenn sie es nicht selbst können. Obwohl eine schriftliche Anleitung auf deutsch (aus dem Internet) daliegt und ich Michie beim Anlegen zugeschaut habe, ist es für mich fast nicht zu bewältigen.  
Vor dieser Fete gibt es noch einen Wermutstropfen: Der leidige Kontrolltermin in der Uniklinik nächste Woche. Ich glaube, eine etwaige Knochnmarkpunktion werde ich ablehnen. Solange meine Blutwerte stabil sind, möchte ich gar nicht wissen, wieviel Blasten im Knochenmark sind. Mal sehen, was Fritz dazu sagt. 
Ich hoffe und wünsche, dass es Euch allen gut geht.
Lasst Euch umarmen und innig grüßen
Karin

Freitag, 30. Januar 2009

Tagebuch

Also die Firma Lammbräu mit ihrem Bioverum-Vertrieb ist auf Zack. Schon heute erreichte mich das Päckchen mit der Bio-Bierhefe. Sehr sympathisch und praktisch. Die flüssige Hefe ist portionsweise in Folie abgepackt. Solange die Hefe ohne Sauerstoffzufuhr bleibt, ist sie inaktiv. Gut durchdacht! Mengenmäßig ein Bruchteil von dem, was ich vorher verzehrt habe! Bis jetzt, kleiner Zeh, ok! 
Herzliche Grüße
Karin

Donnerstag, 29. Januar 2009

Komisch

Seit längerer Zeit esse ich täglich Bierhefe, frisch aus der Bauerei. Ich habe gehört und dann auch gelesen, wie gut das sei für die Blutbildung. Schön nüchtern morgens schon. Fühlte mich super gut. Nun bekam ich vor einiger Zeit heftige Schmerzen sporadisch am kleinen linken Zeh. Kam und ging! Äußerlich nichts zu sehen, Beweglichkeit wie immer. Zuerst dachte ich, o je jetzt geht's los laut "Diagnose". Mein Umfeld meinte, nee, das kommt von der Wirbelsäule. Dann dachte ich, es ist Arthrose. 
Jemand anderes meinte Gicht. Schaute nach im Blutbild, Harnsäurewerte im Normbereich, scheidet aus. Ich scheue natürlich immer mehr, Ärzte aufzusuchen mit ihren Maßnahmen zur Diagnosefindung. Mein Bruderherz Jo machte mich aufmerksam, wieviel Giftstoffe in der Bierhefe seien, wenn sie nicht aus einer Biobrauerei kämen. Ich schaute via Internet die Analysen an. Mich hat es schier umgehauen. Ich setze die Hefe ab und mein Zehschmerz ist weg. Ich bestellte nun Bierhefe aus einer Biobrauerei. Mal sehen, wie mein Zeh damit reagieren wird! Wichtig ist, dass die Hefe flüssig ist. Handelsübliche Trockenhefe hat beim Tocknungsvorgang wertvolle Substanzen eingebüßt. Grundsätzlich, denke ich, freut sich mein Immunsystem, wenn ich das Zeug zu mir nehme. 
Seid herzlich gegrüßt von Karin

Samstag, 24. Januar 2009

Tagebuch

Neulich hat uns Erika erfreut mit Ihrem Besuch. Sie freut sich mit uns, wenn es mir gut geht. Danke, liebe Erika!

Freitag, 23. Januar 2009

Stöckchenspiel

Michaela und Jörn haben mir das Stöckchen zugeworfen. Finde ich sehr nett. Den gewünschten Text habe ich hier gepostet. Nur, mein Problem ist, ich kenne nur einen weiteren Blogger. Diese alte Dame wird mir nicht verzeihen, dass ich sie mit Stöckchen behellige. Möglicherweise liegt das daran, dass ich jahrgangsmäßig mit ein Exot bin unter den (weiblichen) Bloggern.
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"Mein Meister, Sakurei Dschiusajémon, ist im Begriff, morgen nach Sagra aufzubrechen, um den Göttern für seine Wiedergenesung von einer Krankheit, an der er lange gelitten hat, zu danken, und deshalb haben wir große Eile." Mit diesen Worten ging der Diener rasch davon. Matajémon aber trat in den Laden, verlangte eine Portion Grütze, und zog, indem er sie verspeiste, einige Erkundigungen über den Mann ein, der eben eine so große Portion Buchweizengrütze bestellt hatte.
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Als Kind musste ich bloggern. Nach dem Einreiben des Dielenfußbodens mit Bohnerwachs wurde mit einem schweren bürstenähnlichem Gerät durch Hin- und Herschieben Glanz erzeugt. Das ist mir gerade eingefallen.
Betrachtet mich nicht als Spielverderber!
Gruß von Karin

Dienstag, 20. Januar 2009

Tagebuch

Am 21. August 2008 hat Prischa die Zungenfotos für den chinesischen Arzt gemacht. Letzten Freitag hat er mir die Antwort aus China gezeigt. Auf Grund meiner stabilen Werte machen wir im Augenblick nichts in dieser Richtung. Ich halte mir die Option offen. 
Von Bergit aus dem MDS-Forum habe ich erfahren, dass am 7./8.März eine Patiententagung in Frankfurt von der MDS-Foundation stattfindet. Ich erwäge daran teilzunehmen. Meine Freundin Sylvia würde sich freuen, wenn ich aufkreuzen würde in Eschborn/Frankfurt. Eventuell kommt Werner mit. 
Die Forschung arbeitet daran, Wege zu finden, dass aus dem Erbgut die krankhaften Teile abgelesen werden können. Hurra, keine Biopsie mehr! Der wichtigste Aspekt ist natürlich, Substanzen zu finden, die die aus dem Ruder gelaufenen Gene reparieren, die dann die Blutbildung im Knochenmark wieder ordnungsgemäß befehligen. Insofern interessiert mich dieser Kongress. Professor Lübbert, Onkologe an der Uniklinik Freiburg, mein erster Ansprechpartner dort nach "der Diagnose", ist Mitglied dieser MDS-Foundation. (Hab ich im Internet rausgefunden). Mal sehen, ob er auch dabei ist.
Drückt mir den Daumen, dass meine Werte stabil bleiben und ich dahin kann. Danke!
Ich grüße Euch herzlich
Karin

Montag, 19. Januar 2009

Tagebuch

Gestern amüsierten wir uns auf der Geburtstagsparty unseres Nachbarn Rudi. Ich habe viele Fotos aufgenommen, um ein Fotobuch zusammen zustellen. Heute, ein Regentag, das Buch ist schon in Auftrag gegeben. Werner hat gekocht, ich konnte am PC bleiben. Danke, lieber Werner! Ich liebe Deinen Kartoffelsalat.
Joel hatte letzten Freitag Geburtstag. Es war ein wunderschöner Kindergeburtstag mit Schatzsuche und Piraten-Motto. Ich ärgerte mich, die Kamera vergessen zu haben.
Meine Freundin Sylvia aus Eschborn bei Frankfurt erkundigt sich regelmäßig nach meinem Befinden, seit sie von meiner Krankheit weiß. Ich freue mich über ihre Anrufe, Danke Sylvie! Sie und ihr Mann Dieter wollen uns demnächst besuchen. Super Idee!
Auch Aenne, Babs und Michael erkundigen sich permanent nach meinem Zustand, obwohl es diesen Blog gibt. Mit Suz kommen wir öfter zusammen, weil sie ja in der Nähe wohnt.
Ich wünsche, dass es Euch allen auch gut geht. Neuerdings piesackt (ist das richtig geschrieben?)mich wieder ein Zahn. Hoffentlich steht mir kein Ziehen bevor. Denn dazu müßte ich wieder in die Uniklinik. Mir reicht es noch vom letzten Mal!
Mit herzlichen Grüßen
Karin
Werner motzte rum wegen meines Outfits. "Wie die Merkel, immer im Blazer!" In der sonnenarmen Zeit bevorzuge ich nun mal Rot. Ich fühle mich darin frischer. Ich lasse es mir aber nicht zweimal sagen, bei nächster Gelegenheit werde ich was kaufen...
Am Freitag gab es bei uns Sauerkraut, dazu Leberknödel. Die ersten Selbstgemachten in meinem Leben. Lecker! Nur, es sind so viele geworden wie für eine Kompanie. Zum Glück gibt's einen Tiefkühler. Knödel-Rezept habe ich aus dem Internet. Soll ich es für Euch posten?

Dienstag, 13. Januar 2009

Befund 12.01.09 Blutwerte


Fast die gleichen Werte wie Ende letzten Jahres, wenn es sich nicht verschlechtert, bin ich dankbar und zufrieden. 
Euch herzliche Grüße
Karin

Samstag, 10. Januar 2009

Tagebuch

Hallo, Ihr Lieben!
Einfach die Kurve nicht bekommen, in Blog zu schreiben. Sorry! Verzeiht diese Vernachlässigung. Es geht mir supergut. Hatte zu tun mit der vielen Wäsche vom Besuch. Hatte auch wieder Einladungen, Helge einmal und Jo und Gesine einmal. Bei gutem Wetter genieße ich außerdem ausgedehnte Spaziergänge. Die Tage gehen so schnell vorbei. 
Ich habe Sorge wegen meinem Mann. Er hat einen angeschlagenen Magen. Außerdem steht eine Hüftoperation an. Nachdem die rechte Seite vor zwei Jahren so gut geworden ist, muß nun die andere Seite gemacht werden. Er hat Schmerzen und kann praktisch nicht mehr gehen. Seine täglichen Radtouren sind einzige Bewegungsmöglichkeit. Ich hab schon gedacht, ob das Bewußtsein der bevorstehenden OP seinen Magen so aus dem Gleichgewicht geworfen hat. Wie ich die Termine überblicke, wird dieses Jahr unser Märzurlaub in St. Tropez ins Wasser fallen, weil Werner da noch nicht fit ist, d.h. eine Reise dorthin schlichtweg zu riskant ist. In diesen kalten Tagen sehne ich mich förmlich nach der Wärme der Mittelmeersonne im März. Letztes Jahr bin ich erst nach dem St. Trop' Aufenthalt zur Biopsie gegangen. Mit dem Befund danach, wäre es kein schöner Urlaub geworden, wahrscheinlich wäre ich gar nicht mehr gefahren. So hatte ich noch unbeschwerte Ferien. 
Am 12.Januar lasse ich mir wieder Blut abnehmen. Mal sehen!
Enkel Joel schläft heute bei uns. Was haben wir eine Freude an dem Kerlchen! Er quengelt bei seinen Eltern, bis er zu uns darf. Wir haben nachmittags zusammen Waffeln gebacken. Jo und Gesine sind dann noch gekommen. War schön!
Ich hoffe, Euch allen geht es gut. 
Leider habe ich aus Berlin keine guten Nachrichten, Paul und Heike liegen erkältet im Bett und nun hat's auch noch Michael erwischt. Nach Berlin herzliche Genesungswünsche! Nicht dass Michael seinen 42. Geburtstag nächste Woche bettlägerig feiern muss! 
Also macht's gut und lasst Euch alle herzlich grüßen.
Karin

Dienstag, 30. Dezember 2008

Enkel Samuel
Enkelin Anna

Hallo, Ihr Lieben!
Alle Kinder und Enkel sind wieder abgereist und an ihren Zielorten gut angekommen. 
Es war sehr schön, dass sie da waren. 
Mir geht es gut. 
Während Eures Aufenthalts habt Ihr Euch überzeugen können, wie gut es mir geht.
Bilanz: Zweimal haben wir außer Haus gespeist. Ansonsten habe ich zubereitet: ein badisches Schäufele, eine große Gans, einen Serviettenknödel, ein Kaninchen, einen Lachs gebeizt und eine Lachsterrine gemacht. Ich bin richtig stolz und dankbar, dass ich das alles auf die Beine gestellt habe. Dank an Werner, er hat mich tatkräftig unterstützt. Dank auch den Kindern, die mit angepackt haben, dass alles stressfrei und harmonisch ablief. Es muß gut gemundet haben, denn Enkelin Anna hat Kochrezepte für Gans, Knödel, Rotkohl und Lachs erbeten. Viel Glück und Spaß beim Zubereiten, liebe Anna!
Mein 15jähriger Enkel Samuel hat mich sehr an die stressige Zeit erinnert, als meine eigenen Kinder mitten in der Pubertät waren....Man wünscht sich, dass diese Phase schnell vorübergehen möge....
Mit den Wochentagen bin ich ein wenig durcheinander gekommen, habe den Zahnarzttermin heute nicht realisiert. Ein Glück, dass die Praxis angerufen hat. Die Wurzelbehandlung heute hat keine Schmerzen verursacht. Mitte Januar ist dann der letzte Behandlungstermin dieser Wurzelgeschichte.
Um diese Zeit werde ich auch wieder einen Bluttest machen lassen. 
Morgen ist der letzte Tag des Jahres 2008. Bei der Diagnose im April meinte der Arzt, es könne schon in den nächsten Tagen oder Wochen losgehen. Nichts ist passiert. Ich glaube, das geht noch lange so hin. Mir soll's recht sein. Ich bin dankbar dafür.
Der ganzen family und Großfamilie, Freunden und Bekannten, alle, die mich begleiten und sich im Blog informieren danke ich von ganzem Herzen und wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr. 2009 soll Euch Glück, Gesundheit und Wohlergehen bescheren.
Ich umarme Euch
Karin

Samstag, 27. Dezember 2008

Große Liebe, Joel mit Oma

Weihnacht 2008

Unsere und Jo's family im Restaurant.
Mike, Babs, Karin, Werner, Xenia, Aenne, Anna. Vorn: Samuel, Suz, Joel

Künstlerische Kostbarkeiten aus der Slowakei




Jana und Wladimir, Teresa und Jan, unsere Freunde aus Bojnice  haben uns mit einem Päckchen aus der Slowakei erfreut. Wahnsinn, wie schön diese Dekolebkuchen gearbeitet sind. Vielen Dank!

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Enkel Joel am Schlagzeug

Damit Ihr ein klein wenig von dem ohrenbetäubenden Geräuschen mitbekommt, mit denen wir uns  nach der Bescherung auseinander setzen mußten, habe ich dieses Video gemacht. Ein Glück, das Joel sein Schlagzeug mit nach Hause genommen hat. 
Außer den Berlinern waren alle Kinder und Enkel heute da, 10 Personen. Es gab Gans, Rotkohl und Serviettenknödel. Als Vorspeise gab's selbstgebeizten Lachs mit Meerrettich, Wachteleiern und Feldsalat, den Aenne so gut zubereitet hat. Ein Glück, dass Samuel seinen Opa so souverän unterstützt hat beim Tranchieren der Gans....Es hat allen gut geschmeckt. Lohn dafür, dass ich gestern und heute viel in der Küche gestanden bin.
Werner hat eine kleine Ansprache gehalten, den Kindern gedankt für ihre Fürsorglichkeit im Falle meiner Erkrankung in 2008. Sowas geht mir dann ziemlich unter die Haut.....
Ich hoffe, Ihr habt alle ein schönes Fest gehabt!
Ich grüße Euch ganz herzlich
Karin

Dienstag, 23. Dezember 2008

Beim Fotografieren des Tannenbaums


Unser Bäumchen Weihnacht 2008.

Ihn aufzustellen und zu schmücken ist Werners Domäne. Samuel ist bereits da. Später kommen Babs und Anna an. Sie fahren gerade ab in Hamburg.

Hallo, Ihr Lieben! Euch allen wünsche ich eine fröhliches Weihnachtsfest. Ich danke Euch für Eure liebevolle Begleitung. Sie hat mir unendlich gut getan. Diagnose habe ich seit April 2008 und diesen Blog seit Mai 2008. Viel erlebt seither. Immer noch guter Dinge!
Herzlich
Karin

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Kompletter Befund-mein Weihnachtsgeschenk

Ich betrachte die Werte dieses Befunds in der Tat als schönes Weihnachtsgeschenk. Es freut mich, dass es mir so gut geht.
Freut Euch mit mir! Ich wünsche Euch eine gute Zeit. Danke für Euer "Mitmirgehen"!
Ich grüße Euch
Karin

Dienstag, 16. Dezember 2008

Blutwerte von gestern (Teilbefund)

Kann zufrieden sein. Am Freitag dann der Rest.
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Ende letzter Woche kam ein liebevoll verpacktes Päckchen meiner lieben Klassenkameradin/Freundin Elke mit dem Geld für die Fotobücher. Ich wollte ja immer persönliche Übergabe und ein Fest daraus machen. Das mit dem Fest gäbe es im neuen Jahr versicherte mir Elke "schriftlich". Ihre Briefe sind literarisch zu genießen. Komme mir pobelig
vor mit meiner elektronischen Antwort-Post. 
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Übrigens mein Früchtebrot wird sehr gelobt. Hoffentlich ist noch welches da an Weihnachten.
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Für den Besuchsandrang an Weihnachten treffe ich Vorbereitungen. Aenne, Babs, Anna und Samuel wollen untergebracht werden und leckeres Essen, wenn sie schon die weite Reise machen. Ich freue mich sehr, alle wiederzusehen. 
Es geht mir (trotz kleinerer Erkältung) sehr gut. Ich lobe meinen Körper, wie der das alles packt.
Euch grüße ich von ganzem Herzen und wünsche Euch eine gute vorweihnachtliche Zeit. Nicht vergessen will ich das Dankeschön an Euch. Ihr wißt, wie gut Ihr mir tut!
Karin

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Adventsdinner mit Suz und family





Kapselbefund



Nun hab ich Ruh vor weiteren diagnostischen Maßnahmen. Das Blut war noch von der OP. Aber das steht in keinem medizinischen Lehrbuch, dass es das gibt.Es geht mir sehr gut. Heute hat es geschneit, draußen ist es naßkalt und ungemütlich. Nachher treffen wir uns mit Suz und family zu einem Adventsdinner in der Krone in Staufen. Das gescheiteste, was man bei diesem Wetter tun kann.
Euch alle grüße ich sehr herzlich. Laßt es Euch gut gehen! Danke für alles!
Karin

Sonntag, 7. Dezember 2008

Wieder Foto von Paul

Ich bin so happy über die schönen Fotos von Enkel Paul aus Berlin. Ich möchte Euch eins zeigen.
Das hat sich halt so mit Großmüttern!
Herzlich
Karin

Rezept für leckeres Früchtebrot

Heute habe ich ohne Probleme mein gesamtes Nordic walking Programm durchgezogen. Hat mir richtig Spaß gemacht. Schachmatch auch noch gewonnen. Habe mit den Vorbereitungen zum Backen meines speziellen Früchtebrots begonnen. Da im Handel keine brauchbaren getrockneten Bananen zu bekommen sind, habe ich zuerst einmal Bananen gedörrt. In meinem Dörrapparat dauert das mindestens 24 Stunden. Die gekauften sind irgendwie behandelt und glasiert, die nehmen dann keine Feuchtigkeit an und bleiben hart. Auch schmecken die gar nicht. Bei den selbstgedörrten muß ich viel mehr bereiten, als ich für das Rezept brauche. Werner und ich naschen so viel davon. Die ganze Wohnung duftet nach dem feinen Bananenaroma. In mildem Schwarztee mit 5 Eßlöffel Rum habe ich eingeweicht:
-100g getrocknete Feigen, geschnitten
-100g Datteln geschnitten ohne Stein
-100g Zitronat fein gewürfelt
-100g Orangeat fein gewürfelt
-200g Dörrpflaumen ohne Stein, geschnitten
-100g gedörrte Bananen, klein geschnitten
Morgen vermische ich mit der abgetropften Früchtemasse
-100g Haselnüsse/
-100g Mandeln grob zerkleinert
-150g weiche Butter, 120g Honig 3 Eier schaumig rühren.
-150g Dinkelmehl mit 1 geh. Teelöffel Backpulver und 3 gestr. Teelöffel Lebkuchengewürz gut vermischen und in die Schaummasse einrühren. Die Früchte dazugeben und unterheben. Kastenformen mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen. Bei 180° etwas mehr als eine Stunde auf der 2. Schiene von unten backen. Kalt werden lassen und in Folie verpackt vor dem Anschneiden mindestens 6-7 Tage kühl lagern. Freut Euch auf dieses köstliche Gebäck!
Liebe Grüße von Karin
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Freitag, 5. Dezember 2008

Kapsel-Star

Heute 11.30 kam besagte Kapsel wieder aus dem Körper. Das Licht hat nicht mehr gebrannt. Mir geht es gut. Bin auf den Befund gespannt. Mir geht es sehr gut. Das Wetter erlaubt heute kein Nordic walking. Bin heute viel gelaufen. War beim Zahnarzt und meiner Hausärztin. Das große Rätsel bleibt, wieso ich einen Hb-Abfall auf 4 hatte. Es sei zwingend, dass ich irgendwo heftig geblutet hätte. Es wird weiter gesucht.
Ganz herzliche Grüße Euch allen
Karin

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Tagebuch

Bis jetzt von der Kapsel keine Spur.-
Heute habe ich seit Blinddarm-OP und Zahnextraktion zum ersten Mal wieder Nordic walking gemacht. Es hat mir gut getan. Ich habe meine alte Strecke fast geschafft. Nachdem ich an der Blinddarm-Narbe ein leichtes Ziepen verspürte, kehrte ich um. Es war windig und stürmisch, hab mich aber wohlgefühlt.
Das Frühstück heute war himmlisch, Croissant, Ei, Konfitüre und feinen Kaffee. Die Krönung war, dass Tochter Suz mit von der Partie war. Joel war im Kindergarten und Xenia in der Schule. Wir konnten schön quatschen. Danke Suz, dass Du gekommen bist!
Hoffe, Euch geht es gut.
Herzlichen Gruß von Karin

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Kapseltag

Gut, dass ich nicht in Israel lebe! Man hätte mich verhaftet mit diesem "Sprengsatz"Gürtel. Kapselschlucken war problemlos. Es geht mir soweit gut. Zweiter Tag in Folge ohne Essen macht mich nicht gerade energiestrotzend. Die Vorbereitung gestern mit 4 l Darmspülungsgetränk war abscheulich. Nicht der Geschmack dieses Zeugs war schlimm, allein die Menge ist fast nicht zu bewältigen. Ich hab's auch nicht ganz. Heute früh um 8.35 Uhr in der Uniklinik habe ich die Kapsel mit leuchtendem Lämpchen dran geschluckt, nachdem mein Körper im Bauchbereich verdrahtet war. Um 17.15 Uhr muß ich wieder hin, da wird alles entfernt zur Auswertung. Die Kapsel selbst darf ich behalten, so sie denn ausgeschieden wird. Ob dann das Lämpchen noch brennt? Ich sag's Euch.
Jetzt darf ich klare Brühe trinken und für heute Abend bereitet mir Werner eine Gemüsesuppe zu. Ich freu mich drauf.
Macht's gut! Habt Dank für Eure Begleitung! Ich grüße Euch ganz herzlich
Karin

Samstag, 29. November 2008

Tagebuch

Heute kam dieses reizende Foto von Heike und Enkel Paul aus Berlin. Michael übt mit der neuen Kamera. Da freue ich mich schon auf die nächsten Fotos.
Auf zum Spaziergang in der Sonne

Zu Joerns und Michaelas Gedanken -Irreal-

Lieber Joern, liebe Michaela!
Schlaflosigkeit finde ich entsetzlich. Bitte sorge dafür mit allen Mitteln, dass das ein Ende hat. -
Ihr beide seid für mich sehr lebendig und existenziell. Euer Leben und Eure Lebensumstände interessieren mich. Ich freue mich mit Euch, ich leide mit Euch. Für mich seid Ihr eine ehrliche, konkrete Beziehung. Ihr wart die ersten Mitbetroffenen für mich im Netz. Ich möchte Euch nicht missen, oder in die Nähe des Irrealen abtun. Viele Menschen, die leibhaftig vor einem stehen, können manches nicht erfassen, was ich denke, was mich bewegt, worüber ich sprechen möchte. Ihr versteht das ohne Umschweife. Das ist doch schön oder? Vor allem ist es schwierig, richtig verstanden zu werden, wenn es um den Tod geht. Dabei ist klar, jeder Mensch ist davon betroffen.
Aus Michaelas Blog und auch bei Joern habe ich darüber hinaus soviel Fachwissen mir aneignen können, dass ich auf der Intensivstation gefragt wurde, ob ich vom "Fach" sei. Chapeau, liebe Michaela, lieber Joern!
Macht weiter so und lasst mich teilhaben! Ich danke Euch!
Herzliche Grüße vom heute sonnigen Fuße des Schwarzwalds
Karin

Kammerchorkonzert

Gestern habe ich mutig und selbstbewußt über die Stränge geschlagen. Mein liebes Immunsystem hatte weder mit Zahn- noch mit Blinddarmentzündung zu kämpfen. Ich besuchte die Mitgliederversammlung des Vereins für internationale Beziehungen als Gründungs- und Ehrenmitglied. Habe viele Freunde und Bekannte getroffen, Küßchen hier, Küßchen da...Im Anschluß gab es ein Konzert des Kammerchors der Hochschule für Musik. Es war ein Ohrenschmaus erster Güte. Glücksmomente für mich, das Live zu erleben.
Obwohl ich mich stark fühlte, kam ab und zu eine traumatische Angst hoch, ich könnte wieder vor Schwäche umfallen. Das Krankenhauserlebnis sitzt mir noch ein wenig in den Knochen. Den anschließenden Empfang mit Canapés und Alkohol habe ich dann sausen lassen und bin glücklich und zufrieden nach Hause gegangen. Lebe Dein Leben und nicht Deine Krankheit! Diesen Spruch habe ich irgendwo im Forum gelesen, er ist mir in den Sinn gekommen.
Seit das alte Blut aus dem Darm ist, habe ich wieder eine gute Gesichtsfarbe. Muß nicht mehr anhören, wie blaß ich aussehe...
Bleibt mir weiterhin gewogen! Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende mit herzlichen Grüßen und einem innigen Dankeschön
Karin

Freitag, 28. November 2008

Die neue Kaffeemaschine

Jura IMPRESSA J 5 so heißt die neue Kaffeemaschine, Testsieger bei Stiftung Warentest. Der Kaffee schmeckt hervorragend. Kriterium beim Bohnenkauf-die Bohnen sollten schonend in langsamen Verfahren geröstet werden. Auf dem Markt gibt es überwiegend Kaffeebohnen aus Schnellröstungen. Über eine Stunde hat uns der Händler belehrt und eingeführt. Für uns besonders lehrreich, in der alten Maschine hatten wir ein Entkalkungsfilter. Das hätten wir gar nicht nehmen dürfen, da wir im Haus eine Entkalkungsanlage haben, deswegen ist die alte Maschine letztlich auch kaputtgegangen. Wir wußten das nicht. Wirklich wichtig, diese Infos.
Ich genieße den feinen Kaffee und denke an Euch, meine Lieben.
Seid herzlich gegrüßt
Karin

Donnerstag, 27. November 2008

Blutwerte

Falls es den einen oder andern interessiert, hier meine Blutwerte von gestern. Ich bin zufrieden. Außerdem geht es mir super gut.
Heute nachmittag holen wir die neue Kaffeemaschine ab. Ich freue mich auf den feinen Kaffee. Die alte taugte einfach nicht mehr. Die neue hat eine Lebenserwartung von 10 Jahren. Mal sehen wer zuerst dran ist, die Kaffeemaschine oder ich...
Laßt Euch umarmen und herzlich grüßen
Karin

Mittwoch, 26. November 2008

Kapselendoskopie

Heute früh in der Uniklinik wurde mein Bauch untersucht, Blut abgenommen und das Procedere der Kapsel erörtert.
Nächste Woche Dienstag muß ich zu Hause 4 Liter einer Flüssigkeit trinken, um den Darm zu spülen. Am Mittwoch früh, dann in der Uniklinik muß ich die Kapsel schlucken. Sie enthält eine Kamera, die während des Transports durch die Därme zu jeder Zeit zwei Bilder pro Sekunde aufnimmt. Die Bilder werden an einen Gürtel gesendet, der mir umgelegt wird, und dort von einem kleinen Rekorder aufgezeichnet. Ich darf Hausarbeit machen, nur nicht duschen.
Mögliche Komplikationen, dass die Kapsel hängen bleibt und nicht auf natürlichem Weg ausgeschieden wird; dann muß sie rausgeholt werden 1%.
Was es heutzutage in der Medizin alles gibt! Schwester Elfie von der Intensivstation sagte mir, alle 4 Jahre würde sich das medizinische Wissen verdoppeln.
Mittwoch, 3. Dez. hätte ich auch einen Termin bei Prof. Finke im Transplantationszentrum. Ich habe ihm ein Email geschickt mit der Bitte, diesen Termin auf Februar 09 zu verschieben.
Ein wenig Abstand zur Uniklinik tut mir sicherlich gut.
Lasst Euch grüßen und umarmen!
Karin

Dienstag, 25. November 2008

Tagebuch

Heute war der Gärtner da, verfrachtete die mediteranen Gewächse in den Wintergarten und hat den Catalpa-Baum geschnitten. Sieht richtig aufgeräumt aus, fast leer, was ich besonders mag.
Die Uniklinik hat angerufen, dass ich morgen in die Darmambulanz kommen soll. Das kann ich gelassen angehen.
Mit Tochter Suz an der Seite, warm eingepackt, genoß ich bei einem Spaziergang die herrlichen Sonnenstrahlen und die angenehme Luft. Ich bin wohlauf. Wieder eine Etappe in meinem Leben gut hinter mich gebracht! Ich danke Euch für die Begleitung.
Euch allen liebe Grüße von Karin

Samstag, 22. November 2008

Erlösende Meldung - Kein Blut im Darm -

Beim heutigen Toilettengang, dem ersten nach der 2.Darmspiegelung, kein Blut im Darm. Scheint sich nun alles zu normalisieren. Die äußerlichen Hämatome am Bauch von der Blinddarm - OP sind fast vollständig zurückgegangen. Ihr könnt Euch denken, wie froh ich bin.
Ich grüße Euch herzlich. Weil ich Euch Darmgeschichten zugemutet habe, überlege ich mir ein schönes Kochrezept, das Spass macht. Bis später!
Liebe Grüße Euch allen
Karin

Freitag, 21. November 2008

Von meiner Nachbarin, Ingeborg Werneken

Hallo liebe Nachbarin,
voller Sorge ist mein Sinn.
Denn ich denke jeden Tag
wie es Ihnen gehen mag.
Blinddarm, Zahn und böse Zellen
tun Sie wochenlang schon quälen.
Doch wie geht es heut, wie morgen?
Gibt es noch Stunden voller Sorgen?
Oder fühlen Sie sich gut?
Um täglich nun mit neuem Mut
das Leben wieder zu genießen,
voll Hoffnung jeden Tag begrüßen,
per e-mail mir 'nen Gruß zu senden,
um meine Sorge zu beenden.

Mit guten Wünschen, vielen Grüßen
will ich jetzt den Brief beschließen.
Sie finden Ihn im Laptop drin.
Herzlichst – Ihre Nachbarin.

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Über dieses einfühlsame Gedicht meiner Nachbarin habe ich mich ganz besonders gefreut und danke ihr herzlichst dafür.

Richtigstellung

Liebe Kinder, liebe Freunde!
Heute, Freitag, 21. November war gegen Mittag Arztvisite. Ich wollte den weiteren Verlauf wissen (ob es sich noch rentiert, einen Chip zu kaufen zwecks Internetanschluß). Der Arzt meinte, ich sei stabil, nächste Woche würde ich die Kapsel zur Untersuchung des Dünndarms bekommen. Diesen Darmabschnitt kann man weder von oben noch unten untersuchen. Eventuell wird das ambulant gemacht. Da dies zum Bereich Innere Medizin gehört und er Chirurg ist, konnte er mir keine Details nennen. Jedenfalls bekommt jeder Patient eine neue Kapsel, das wußte er, und die kostet 2000 Euro. Da grasieren Horrorgeschichten mit dieser Kapsel, ich hatte keine Ahnung - also hier die Berichtigung. Ich kann nach Hause gehen! Montag muß ich anrufen wegen eines Termins, dann in die Abteilung Innere Medizin. Wenn ich stationär muß, wäre das die 6. Bleibe in der Uniklinik in weniger als 14 Tagen. Ich lasse nichts unversucht, Euch auf dem Laufenden zu halten.
Jedenfalls bin jetzt ich zu Hause und im Internet. Ich glaube, die Kapsel ist umsonst, die findet nichts. Es steht halt nicht im Lehrbuch der Medizin, dass man nach einer Blinddarm-OP einfach innere Hämatome haben kann, die sich ihren Weg ins Freie suchen. Ich wette, so ist es. Es geht mir blendend.
Wem hab ich das zu verdanken? Wahrscheinlich habt Ihr viel dazubeigetragen. Ich danke Euch dafür und umarme Euch!
Euch allen ein schönes Wochenende
Karin

Endlich wieder im Internet!

Zahn gezogen

Am Donnerstag, 13. November um 11.30 h wurde ich in den OP- Raum der Zahnklinik geführt. Nachdem mehrere Anläufe, den Zahn zu betäuben fehl schlugen, wollte man mich insgesamt ein wenig schläfrig machen. Nach 5 bis 6 Einstichversuchen gelang es endlich. Der Zahn wurde unter starken Schmerzen rausgeholt. Danach legte ich mich in mein Bett auf der Station. Den Ausblick habe ich für Euch festgehalten. Ich fühlte mich gut. Zum Zahnziehen nahm ich kein Notebook mit.

Beginn einer Dramatik

Es wird nun unschön, verzeiht, es ist ein Blog zur Krankheitsbewältigung.

Ein wenig plötzlich musste ich zur Toilette. Da ich in Kleidern gelegen hatte, schoß ich aus dem Bett. Kam bis zur Tür, mir wurde elend, ich hatte keine Kraft mehr und sackte zu Boden, konnte aber noch schnell den Klingelknopf betätigen. Ob ich ohnmächtig war, weiß ich nicht. Dem Druck im Darm konnte ich nicht standhalten. Durch die Kleidung hindurch ergoß sich eine blutige Masse auf den Boden, gleichzeitig musste ich erbrechen. Sofort kam Hilfe, mir war alles furchtbar peinlich. Ich wurde ins Bett gelegt und sauber gemacht. Zwischenzeitlich kamen Sanitäter, die mich auf eine Bahre schnallten und mit dem Ambulanzauto rüber in die chirurgische Abteilung fuhren. Ich kam sofort auf die Intensivstation. Mein HB- Wert ist plötzlich so abgesackt, an der Betriebsamkeit der Helfer merkte ich, es ist ernst. Dass ich wegen meiner MDS an inneren Blutungen sterben könnte, wusste ich und dachte, nun ist der Zeitpunkt gekommen. Nachdem ich Infusionen bekommen hatte, stieg der HB-Wert zur allgemeinen Erleichterung wieder, weitere Mengen geronnenes Blut kam aus dem Darm. Um die Ursache zu finden, wurden verschieden unangenehme Prozeduren angeordnet, die ich mit kritzligem Namenszug unterschrieb: Magenspiegelung, Darmspiegelung, in Halsnähe wurde ein 2lumiger Venenzugang gelegt, ein 12 cm langer Schlauch wurde eingeführt und festgenäht, geröntgt, ob er richtig sitzt. Dann sollte eine Magensonde gelegt werden, ein Schlauch durch die Nase. Als der Schlauch im Rachen war und mich würgte, verlor ich Geduld und Kraft. Ich schickte die Ärzte weg. „Ja aber, wir müssen die Ursache finden...“ Es war mir alles egal, aber Magensonde wird nicht gelegt. Kurze Zeit später kamen Arzt und Pfleger wieder, wir machen eine Magenspiegelung. Na also, ich wurde betäubt, ein Schlauch durch die Speiseröhre zum Magen geführt, ich spürte nichts. Befund: alles ok. Bei einer Sonde hätte man gleich reparieren können. Als ich dann während der Nacht etliche Liter eines Saftes trinken musste und der Pfleger alle Viertelstunde erschien, um nachzugießen und mich zum Trinken animierte, habe ich keine Sekunde geschlafen. Am Tag darauf war der Darm durchgespült und sauber, die Darmspiegelung ergab keine Anhaltspunkte für innere Blutungen. Und geblutet hat nichts mehr. Des Rätsels Lösung war, die Blinddarm-OP erzeugte riesige Hämatome in der Darmschleimhaut, die sich verklumpten und dann plötzlich ausgeschieden wurden. Äußerlich sieht der Bauch ja auch tätowiert aus. Das war die innerliche Komponente. Und dass ich zusammengebrochen bin, lag an der hohen Dosis Betäubungsmittel, die meinen Kreislauf durcheinanderbrachten.

Es ist schon bizarr, wie ich meine Familie in Atem halte.

Ich ließ mir das Notebook bringen. Leider keinen Internetanschluss, da Wochenende.

Es ist alles gut, wieder haben mir Eure guten Gedanken geholfen. Ich danke Euch von ganzem Herzen.

Erwähnen möchte ich noch, dass zur Zahngeschichte Thrombozyten gerichtet waren. Da meine Thrombozytenzahl derart hoch war, wie seit Jahren nicht mehr, verzichtete man, mir Thrombos zu infusionieren. Sowas, ich verstehe es nicht. Wunderbar! Macht's gut! Karin

Nachdem ich auf Station verlegt wurde am Freitag, hofften wir alle, der Spuk sei vorbei, gab es am Samstag leider wieder Bluten aus dem Darm. Es war immer noch Altblut von der Blinddarm-OP. Die Blutung war ein Schock, denn ich kam wieder auf die Intensivstation. Da aber mein HB-Wert sank, vermutete man irgendwo eine Quelle, die weiterblutet. Zwischenzeitlich stabilisierte sich der HB- Wert. Also man sucht weiter. Mehrere Bluttransfusionen, und verschiedene Infusionen bekam ich. Eine davon habe ich nicht vertragen, wurde sofort abgesetzt. Ich fühlte mich gut. Keine Schwäche. Ich kam mir fehl am Platz vor, bei all den Schwerstkranken und frisch Operierten, die vor Schmerzen jammerten. Hochachtung vor dem Personal dort!

Am Montag dann die 2. Magenspiegelung, wieder nichts gefunden außer einer krankenhausinduzierten Gastritis. Ich muß nämlich jede Menge Tabletten schlucken, die meinem Magen nicht gerade schmeicheln. Lästig war, dass ich den ganzen Montag keine Speisen und manchmal sogar keine Flüssigkeit mehr zu mir nehmen durfte. Ich freute mich auf das Frühstück am Dienstag, Pustekuchen, ich bekam also Montag und Dienstag überhaupt nichts zu Essen, wegen einer 2. Darmspiegelung. Nach dieser Prozedur am Mittwoch hatte ich fürchterliche Schmerzen, ich konnte es nicht aushalten. Der Darm war voller Luft. Ich bekam Schmerzmittel. Zum Glück besuchte mich Tochter Suz. Sie massierte meinen Bauch unendlich lange. Die Luft entwich bald wie beim Fahrradschlauch. Abends war ich wieder oben auf. Es ging mir erstaunlich gut. Ergebnis der Prozedur: nichts gefunden. Geblutet hatte ich seit der 2.Darmspiegelung nun nicht mehr. Das Fasten war in meinem geschwächten Zustand auch kein Zuckerschlecken, danach fühlte ich mich aber topfit. Heute früh bei der Arztvisite habe ich geschäkert, wie mir das „Heilfasten auf der Intensivstation gut täte...“Sie verordneten dann als weitere Suchaktion die Kapsel und wenn da nichts gefunden wird, komm ich in die Röhre. Gleichzeitig wurde mir mitgeteilt, dass ich die Intensivstation verlasse und auf Station komme. Endlich Chance auf Internetzugang.

Die Kapsel ist in der Größe einer Tablette, die geschluckt wird. Sie wandert durch den ganzen Verdauungskanal und macht mit einer Minikamera ununterbrochen Aufnahmen. Nach deren Ausscheidung kann man die Bilder auswerten. Die Kapsel koste 500 000 Euro, kann aber immer wieder verwendet werden. High Tec! Und beschwerdefrei!


Meinem Mann, meiner Tochter Suz danke ich zuerst, sie waren immer sofort da, wenn ich sie brauchte, vielen Dank! Auch Tochter Babs, die noch bei uns war, als das Theater losging. sei gedankt. Mein Bruderherz Jo mit Gesine besuchten mich. Fritz und Friederike kamen Montag, mein Freund Fritz, mein Retter vor der Transplantation, hat ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt geführt und mir viel erklärt, 1000 Dank lieber Fritz! Sohn Michael in Berlin hat fast täglich angerufen, Aenne in München hat viel angerufen, um auf dem Laufenden zu sein und mir immer Mut gemacht. Ich danke Euch von ganzem Herzen, es war einfach großartig, wie Ihr Euch um mich gekümmert habt.

Saskia in Köln danke ich für ihre herzlichen Genesungswünsche. Selbst Patrick, Arzt in Florida, der Mann meiner Nichte, hat sich von dort nach mir erkundigt, danke Dir, ebenso Deiner lieben Frau Alexandra. Ihr, meine lieben Freunde, die Ihr zum Heer der mir Wohlgesonnenen gehört, danke ich. Ihr glaubt nicht, wie viel mir das bedeutet.

Ich schicke Euch allen liebe Grüße aus der Station, wo ich nun gelandet bin. Hier kann ich es gut aushalten, mich erholen nach all dem Stress und genesen. Hoffentlich kommt kein Blut mehr aus dem Darm!

Heute ist Freitag, 21.November 08. Ich bin nun schon über eine Woche in der Uniklinik. Es geht mir gut. Bereits vor 8 Uhr haben mich Zivis im Auto in die Zahnklinik kutschiert. Fäden an der Zahnwunde wurden gezogen. Sähe alles sehr gut aus. Nun sitze ich wieder am PC. Die Hoffnung, ins Internet zu kommen, habe ich aufgegeben. Trotz „Bakschisch“ hat es nicht geklappt. Ich werde mich unabhängig machen mit einem Chip. Mein Sohn Michael in Berlin kümmert sich darum. Ich hätte so schön Zeit und Kurzweil, wenn ich Verbindung Hätte.

Schade, dass ich Euch nicht aktuell unterrichten kann. Ich weiß, dass Ihr Euch wundert, solange nichts von mir zu hören.

Ich danke für Eure Geduld und liebenswerte Begleitung. Ich umarme Euch.

Karin

Mittwoch, 12. November 2008

Babs aus Hamburg ist da

Heute shopping-tour in Staufen mit Babs. Obligatorisch Café Decker, Aufenthaltsort beim Schule schwänzen vor 40 Jahren....
Beim Abendessen in der Krone.
Es hat uns sehr gut geschmeckt. Gestern war Martini. Heute haben wir diesen Tag gefeiert mit seiner Gans. Bin zum ersten Mal nach der OP wieder Auto gefahren.

Morgen früh muß ich in der Uniklinik (stationär!) sein zum Zahn ziehen.
Es geht mir gut, weil einfach viele -Kinder, Enkel, Freunde und Bekannte mit wohlwollenden Gedanken bei mir sind. Babs hat mir vorgeworfen, undankbar zu sein, wo doch alles so gut gelaufen sei und ich die negativen Erlebnisse in der Pflege rauskehre...
Ich danke Euch für alles. Morgen werde ich mein Laptop nicht mit in die Klinik nehmen. Macht Euch keine Sorgen, wenn es etwas dauert bis zum nächsten Bericht.
Ich grüße Euch
Karin

Montag, 10. November 2008


Ein wunderschöner, sonniger Herbsttag heute. Ich fühle mich wunderbar. Habe ganz mäßig im Garten gewerkelt, bis mir Werner gewaltsam den Laubrechen entriß. Wenn ich mich bewege, atme ich einfach effektvoller. Habe Schach gespielt mit Werner. 1.Match nach der OP, leider verloren.
Morgen besucht uns Babs aus Hamburg für ein paar Tage. Wir freuen uns. Wenn ich diese blöde Zahnzieherei nicht hätte, könnte ich "Spaziergängle" machen mit ihr. Wir werden sehen.
Ich bin sehr froh, dass ich zu meiner alten Form zurückgefunden habe.
Ich umarme und grüße Euch herzlich
Karin

Sonntag, 9. November 2008

Was ist heute für ein grausliger Tag! Tristesse läßt grüßen. Das, was ich heute machen wollte, ging vernunftmäßig nicht. (Tag der offenen Tür in unserer Biometzgerei). Keine Menschenansammlungen wegen MDS, geschwächt durch die Blinddarm-OP und einen entzündeten Zahn. Das ist zuviel für mein Immunsystem. Außerdem habe ich heute keine Energie. Das ist schon ungewöhnlich. Schonen und Rumliegen macht mich depressiv.
Es wird wieder werden. Ich hoffe, Ihr hattet einen schönen Tag und Euch geht es gut.
Bleibt mir gewogen!
Grüße von Karin

Samstag, 8. November 2008



Hallo, Ihr Lieben! Heute, bei strahlendem Sonnenschein knipste mich Suz. Sie hat alles gemacht, was notwendig war im Haus, einschließlich Verbandwechsel (mit Handschuhen aus der Apotheke), danke. Ich war sehr froh, dass ich mich heute total schonen konnte. Morgen mache ich Verbandwechsel allein. Die Wunde ist gut zugeheilt und die Narbe ok. Mein gesamter Bauch, vom Nabel bis in die Oberschenkel hinein sieht aus wie dunkelblau tätowiert (die werden doch nicht...)Zum Teil sind die Muster richtig schön. Vorsichtshalber habe ich mir Stützstrümpfe angezogen. Das Abhusten scheint auch vorüber zu sein. So geht es mir gut...wenn ich meine Grenzen respektiere.
Meine Enkelkinder Xenia und Joel haben eifrig im Garten gefuhrwerkt. Mehrere Säcke Laub sind zusammengekommen. Danke, Ihr Süßen, dass Ihr mir einen gepflegten Garten hergezaubert habt.
Ich hoffe, Euch allen geht es gut! Danke für Eure Begleitung und alles Gute!
Herzliche Grüße und schönen Sonntag

Freitag, 7. November 2008

Ein Gruß nach Österreich

Hallo, liebe Anny, lieber Hans!
Herzlichen Dank für Eure guten Wünsche. Gerade heute haben sie besondere Wirkung entfaltet.
Machts gut und streichelt Dodo!
Gruß Karin

Nicht zu fassen....

Hallo, Ihr Lieben!
Heute früh war Termin in der Uniklinik, Verbandwechsel. Blutkontrolle wurde vergessen. Auch gut! Morgens Beim Zähneputzen, o, je bekam ich Zahnschmerzen an dem Zahn, der schon längst raus sollte. Aber Prof. Finke sagte damals, solange ich keine Schmerzen hätte, machen wir keine "Zahnziehaktion". Wegen meiner MDS zieht mir kein Zahnarzt einen Zahn, ich muß in die Zahnklinik. Also dachten wir, nichts wie rüber in die Zahnklinik, um den Bösewicht zu entfernen. Pustekuchen! Es mußte erst tel. Rücksprache mit Prof. Finke genommen werden (war lange nicht zu erreichen). Ich hatte zu wenig Thrombos. Fazit: nächsten Donnerstag, 13.Nov. muß ich stationär aufgenommen werden, um einen Zahn zu ziehen. Von 9.00 bis 13.30 waren wir in der Klinik. Und nun das! Schon deprimierend! Wenigstens eine Stunde herrliche Sonne im Garten auf dem Liegestuhl heute Nachmitttag. Meine lieben Besuche, Edelgard und Hilde haben die Feststellung geäussert, ich sei sehr blaß.
Irgendwie hat's mir heute dicke gereicht. Die Blinddarm-OP hat mich doch ziemlich mitgenommen.
Es wird wieder werden, hoffe ich. Ich danke Euch für Euern Großmut, dieses Lamento zu lesen.
Liebe Grüße von Karin

Donnerstag, 6. November 2008

Des Rätsels Lösung...

Ratet mal... Ich grüße Euch!

Und nicht zuletzt verzehrte ich eine köstliche Schwarzwälder Kirschtorte...fast ganz...
Damit Ihr mir glaubt, wie schön warm es ist, knipste ich die Bedienung mit ihrer schönen Schwarzwälder Tracht. Ich genierte mich, sie zu bitten, sich vornüber zu beugen, so müßt Ihr zufrieden sein, mit dem, was Ihr seht.
Nach kleinem Spaziergang sitzend die Sonne genießen vor dem Hotel...
Heute 13.00 dem Nebel entronnen auf Schwarzwaldhöhen, kann wunderbar durchatmen-->kein Husten,-->keine Schmerzen. Wißt Ihr wo? Im Hintergrund ist der Feldberg.

Mittwoch, 5. November 2008

Ich bin wieder zu Hause. Das ist das erste Email im Kasten. Es hat mich gefreut. Danke Jo! Danke, liebe Saskia für Deine Grüße aus Köln! Super, dass Du an mich denkst! Für die anteilnehmenden Telefonate von Micha aus Berlin, Aenne aus München und Babs aus Hamburg danke ich Euch sehr. Liebe Aenne, danke für Deinen Kommentar im Blog. Habe mich gefreut.

Liebe Suz, ich danke Dir für Dein rasches Eingreifen am Dienstag Abend. Du hast Wunder bewirkt. Es ist einfach gut, wenn Angehörige da sind, die sich um den Patienten kümmern.

Leichenblass sähe ich aus, meint Charme-Protz Werner heute. Ich fühle mich gut. Muß halt Rouge auflegen. Wenn ich erst wieder Nordic walking mache, wird Farbe in mein Gesicht kommen. Werner hat mir was feines gekocht heute. Sekt mag ich noch keinen trinken, noch zuviel Gift im Körper von Narkose und Tabletten.

Seid herzlich gegrüßt

Karin

Dienstag, 4. November 2008

Hallo...........

Eben hat mich mein Bruderherz Jo besucht und dieses Foto gemacht. Meines Schmuckes beraubt (mußte alles zu Hause bleiben) glänze ich nur mit einem Krankenhaussmaragd an der linken Hand. Spaß muß sein! Gruß von Karin

Noch in der Uniklinik

Heute wurde ich noch in ein anderes Zimmer verlegt. Tja, die Organisation bevorzugt praktisches Kalkül und nicht menschliche Befindlichkeiten. Morgen soll ich entlassen werden. Freue mich!
Das Wetter ist genau so wie auf dem Foto, das ich heute von der neuen Bleibe aus aufgenommen habe.
Es geht mir gut. Letzte Nacht mußte ich den Schleim, der sich durch die Intubation bei der OP gebildet hat, raushusten, was mühsam und schmerzhaft war an der OP-Narbe, die dann auch zu bluten anfing.
Ich hoffe, dass sich das alles gibt. Sind auch erst 38 Stunden seit der OP. Bemerkenswert ist, dass ich heute ein feines Essen bekommen habe, feinen Kaffee und Kuchen. Gutes Essen hebt bei mir die Moral. Gestern gabs nur ungenießbare Schonkostpampe. Ein Glück, dass meine Tochter Suz mit Joel vorbeikam und mir eine traumhafte Nudelsuppe mitbrachte.
Ein Blog hat den Vorteil, man kann lesen oder nicht. Ich schreibe halt mal auf. Seid gegrüßt und habt vielen Dank für Eure Begleitung.
Herzlichst Karin

Montag, 3. November 2008

Blinddarm-OP

Hallo, Ihr Lieben!
Am Samstag waren wir mit anderen Gästen bei Helge eingeladen. Ich fühlte mich wohl und habe den Abend genossen. Tags darauf wurde mir beim Aufstehn schlecht, ich hatte Bauchweh und mußte mich übergeben. Ich tippte sofort auf Blinddarm. Wir wußten, dass unterschiedliche Körpertemperatur-Meßdaten diese Diagnose erhärten können. Also wir fingen bei der Achsel an.
Nun muß man das Thermometer vor der rectalen Messung schütteln, dass das Quecksilber runtergeht. Beim Schütteln zerbrach Werner das Ding. Nun mußten wir den Notarzt anrufen. Es war ja Sonntag und mir ging es zusehends schlechter. Letztendlich landete ich in der Beckerklinik. Dort wurde die Diagnose bestätigt. In Kenntnis meiner Grunderkrankung schien es dem Arzt richtiger, mich in die Uniklinik in Freiburg zu überweisen.
So kam es, dass ich in meinem Leben zu einer Mitternachtsoperation kam. Ein Mitternachtsdinner kannte ich schon. Zum ersten Mal bekam ich Thrombozyten infusioniert während der Narkose. So verlief alles ohne Komplikationen. Heute schreibe ich im Blog, morgen oder übermorgen werde ich entlassen. Das Foto habe ich heute von meinem Zimmer aus in der Uniklinik gemacht.
ich bin froh, dass die scheußlichen Schmerzen weg sind. Es geht mir gut.
Ich grüße Euch ganz herzlich
Karin