Samstag, 22. November 2008

Erlösende Meldung - Kein Blut im Darm -

Beim heutigen Toilettengang, dem ersten nach der 2.Darmspiegelung, kein Blut im Darm. Scheint sich nun alles zu normalisieren. Die äußerlichen Hämatome am Bauch von der Blinddarm - OP sind fast vollständig zurückgegangen. Ihr könnt Euch denken, wie froh ich bin.
Ich grüße Euch herzlich. Weil ich Euch Darmgeschichten zugemutet habe, überlege ich mir ein schönes Kochrezept, das Spass macht. Bis später!
Liebe Grüße Euch allen
Karin

Freitag, 21. November 2008

Von meiner Nachbarin, Ingeborg Werneken

Hallo liebe Nachbarin,
voller Sorge ist mein Sinn.
Denn ich denke jeden Tag
wie es Ihnen gehen mag.
Blinddarm, Zahn und böse Zellen
tun Sie wochenlang schon quälen.
Doch wie geht es heut, wie morgen?
Gibt es noch Stunden voller Sorgen?
Oder fühlen Sie sich gut?
Um täglich nun mit neuem Mut
das Leben wieder zu genießen,
voll Hoffnung jeden Tag begrüßen,
per e-mail mir 'nen Gruß zu senden,
um meine Sorge zu beenden.

Mit guten Wünschen, vielen Grüßen
will ich jetzt den Brief beschließen.
Sie finden Ihn im Laptop drin.
Herzlichst – Ihre Nachbarin.

_________________________________
Über dieses einfühlsame Gedicht meiner Nachbarin habe ich mich ganz besonders gefreut und danke ihr herzlichst dafür.

Richtigstellung

Liebe Kinder, liebe Freunde!
Heute, Freitag, 21. November war gegen Mittag Arztvisite. Ich wollte den weiteren Verlauf wissen (ob es sich noch rentiert, einen Chip zu kaufen zwecks Internetanschluß). Der Arzt meinte, ich sei stabil, nächste Woche würde ich die Kapsel zur Untersuchung des Dünndarms bekommen. Diesen Darmabschnitt kann man weder von oben noch unten untersuchen. Eventuell wird das ambulant gemacht. Da dies zum Bereich Innere Medizin gehört und er Chirurg ist, konnte er mir keine Details nennen. Jedenfalls bekommt jeder Patient eine neue Kapsel, das wußte er, und die kostet 2000 Euro. Da grasieren Horrorgeschichten mit dieser Kapsel, ich hatte keine Ahnung - also hier die Berichtigung. Ich kann nach Hause gehen! Montag muß ich anrufen wegen eines Termins, dann in die Abteilung Innere Medizin. Wenn ich stationär muß, wäre das die 6. Bleibe in der Uniklinik in weniger als 14 Tagen. Ich lasse nichts unversucht, Euch auf dem Laufenden zu halten.
Jedenfalls bin jetzt ich zu Hause und im Internet. Ich glaube, die Kapsel ist umsonst, die findet nichts. Es steht halt nicht im Lehrbuch der Medizin, dass man nach einer Blinddarm-OP einfach innere Hämatome haben kann, die sich ihren Weg ins Freie suchen. Ich wette, so ist es. Es geht mir blendend.
Wem hab ich das zu verdanken? Wahrscheinlich habt Ihr viel dazubeigetragen. Ich danke Euch dafür und umarme Euch!
Euch allen ein schönes Wochenende
Karin

Endlich wieder im Internet!

Zahn gezogen

Am Donnerstag, 13. November um 11.30 h wurde ich in den OP- Raum der Zahnklinik geführt. Nachdem mehrere Anläufe, den Zahn zu betäuben fehl schlugen, wollte man mich insgesamt ein wenig schläfrig machen. Nach 5 bis 6 Einstichversuchen gelang es endlich. Der Zahn wurde unter starken Schmerzen rausgeholt. Danach legte ich mich in mein Bett auf der Station. Den Ausblick habe ich für Euch festgehalten. Ich fühlte mich gut. Zum Zahnziehen nahm ich kein Notebook mit.

Beginn einer Dramatik

Es wird nun unschön, verzeiht, es ist ein Blog zur Krankheitsbewältigung.

Ein wenig plötzlich musste ich zur Toilette. Da ich in Kleidern gelegen hatte, schoß ich aus dem Bett. Kam bis zur Tür, mir wurde elend, ich hatte keine Kraft mehr und sackte zu Boden, konnte aber noch schnell den Klingelknopf betätigen. Ob ich ohnmächtig war, weiß ich nicht. Dem Druck im Darm konnte ich nicht standhalten. Durch die Kleidung hindurch ergoß sich eine blutige Masse auf den Boden, gleichzeitig musste ich erbrechen. Sofort kam Hilfe, mir war alles furchtbar peinlich. Ich wurde ins Bett gelegt und sauber gemacht. Zwischenzeitlich kamen Sanitäter, die mich auf eine Bahre schnallten und mit dem Ambulanzauto rüber in die chirurgische Abteilung fuhren. Ich kam sofort auf die Intensivstation. Mein HB- Wert ist plötzlich so abgesackt, an der Betriebsamkeit der Helfer merkte ich, es ist ernst. Dass ich wegen meiner MDS an inneren Blutungen sterben könnte, wusste ich und dachte, nun ist der Zeitpunkt gekommen. Nachdem ich Infusionen bekommen hatte, stieg der HB-Wert zur allgemeinen Erleichterung wieder, weitere Mengen geronnenes Blut kam aus dem Darm. Um die Ursache zu finden, wurden verschieden unangenehme Prozeduren angeordnet, die ich mit kritzligem Namenszug unterschrieb: Magenspiegelung, Darmspiegelung, in Halsnähe wurde ein 2lumiger Venenzugang gelegt, ein 12 cm langer Schlauch wurde eingeführt und festgenäht, geröntgt, ob er richtig sitzt. Dann sollte eine Magensonde gelegt werden, ein Schlauch durch die Nase. Als der Schlauch im Rachen war und mich würgte, verlor ich Geduld und Kraft. Ich schickte die Ärzte weg. „Ja aber, wir müssen die Ursache finden...“ Es war mir alles egal, aber Magensonde wird nicht gelegt. Kurze Zeit später kamen Arzt und Pfleger wieder, wir machen eine Magenspiegelung. Na also, ich wurde betäubt, ein Schlauch durch die Speiseröhre zum Magen geführt, ich spürte nichts. Befund: alles ok. Bei einer Sonde hätte man gleich reparieren können. Als ich dann während der Nacht etliche Liter eines Saftes trinken musste und der Pfleger alle Viertelstunde erschien, um nachzugießen und mich zum Trinken animierte, habe ich keine Sekunde geschlafen. Am Tag darauf war der Darm durchgespült und sauber, die Darmspiegelung ergab keine Anhaltspunkte für innere Blutungen. Und geblutet hat nichts mehr. Des Rätsels Lösung war, die Blinddarm-OP erzeugte riesige Hämatome in der Darmschleimhaut, die sich verklumpten und dann plötzlich ausgeschieden wurden. Äußerlich sieht der Bauch ja auch tätowiert aus. Das war die innerliche Komponente. Und dass ich zusammengebrochen bin, lag an der hohen Dosis Betäubungsmittel, die meinen Kreislauf durcheinanderbrachten.

Es ist schon bizarr, wie ich meine Familie in Atem halte.

Ich ließ mir das Notebook bringen. Leider keinen Internetanschluss, da Wochenende.

Es ist alles gut, wieder haben mir Eure guten Gedanken geholfen. Ich danke Euch von ganzem Herzen.

Erwähnen möchte ich noch, dass zur Zahngeschichte Thrombozyten gerichtet waren. Da meine Thrombozytenzahl derart hoch war, wie seit Jahren nicht mehr, verzichtete man, mir Thrombos zu infusionieren. Sowas, ich verstehe es nicht. Wunderbar! Macht's gut! Karin

Nachdem ich auf Station verlegt wurde am Freitag, hofften wir alle, der Spuk sei vorbei, gab es am Samstag leider wieder Bluten aus dem Darm. Es war immer noch Altblut von der Blinddarm-OP. Die Blutung war ein Schock, denn ich kam wieder auf die Intensivstation. Da aber mein HB-Wert sank, vermutete man irgendwo eine Quelle, die weiterblutet. Zwischenzeitlich stabilisierte sich der HB- Wert. Also man sucht weiter. Mehrere Bluttransfusionen, und verschiedene Infusionen bekam ich. Eine davon habe ich nicht vertragen, wurde sofort abgesetzt. Ich fühlte mich gut. Keine Schwäche. Ich kam mir fehl am Platz vor, bei all den Schwerstkranken und frisch Operierten, die vor Schmerzen jammerten. Hochachtung vor dem Personal dort!

Am Montag dann die 2. Magenspiegelung, wieder nichts gefunden außer einer krankenhausinduzierten Gastritis. Ich muß nämlich jede Menge Tabletten schlucken, die meinem Magen nicht gerade schmeicheln. Lästig war, dass ich den ganzen Montag keine Speisen und manchmal sogar keine Flüssigkeit mehr zu mir nehmen durfte. Ich freute mich auf das Frühstück am Dienstag, Pustekuchen, ich bekam also Montag und Dienstag überhaupt nichts zu Essen, wegen einer 2. Darmspiegelung. Nach dieser Prozedur am Mittwoch hatte ich fürchterliche Schmerzen, ich konnte es nicht aushalten. Der Darm war voller Luft. Ich bekam Schmerzmittel. Zum Glück besuchte mich Tochter Suz. Sie massierte meinen Bauch unendlich lange. Die Luft entwich bald wie beim Fahrradschlauch. Abends war ich wieder oben auf. Es ging mir erstaunlich gut. Ergebnis der Prozedur: nichts gefunden. Geblutet hatte ich seit der 2.Darmspiegelung nun nicht mehr. Das Fasten war in meinem geschwächten Zustand auch kein Zuckerschlecken, danach fühlte ich mich aber topfit. Heute früh bei der Arztvisite habe ich geschäkert, wie mir das „Heilfasten auf der Intensivstation gut täte...“Sie verordneten dann als weitere Suchaktion die Kapsel und wenn da nichts gefunden wird, komm ich in die Röhre. Gleichzeitig wurde mir mitgeteilt, dass ich die Intensivstation verlasse und auf Station komme. Endlich Chance auf Internetzugang.

Die Kapsel ist in der Größe einer Tablette, die geschluckt wird. Sie wandert durch den ganzen Verdauungskanal und macht mit einer Minikamera ununterbrochen Aufnahmen. Nach deren Ausscheidung kann man die Bilder auswerten. Die Kapsel koste 500 000 Euro, kann aber immer wieder verwendet werden. High Tec! Und beschwerdefrei!


Meinem Mann, meiner Tochter Suz danke ich zuerst, sie waren immer sofort da, wenn ich sie brauchte, vielen Dank! Auch Tochter Babs, die noch bei uns war, als das Theater losging. sei gedankt. Mein Bruderherz Jo mit Gesine besuchten mich. Fritz und Friederike kamen Montag, mein Freund Fritz, mein Retter vor der Transplantation, hat ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt geführt und mir viel erklärt, 1000 Dank lieber Fritz! Sohn Michael in Berlin hat fast täglich angerufen, Aenne in München hat viel angerufen, um auf dem Laufenden zu sein und mir immer Mut gemacht. Ich danke Euch von ganzem Herzen, es war einfach großartig, wie Ihr Euch um mich gekümmert habt.

Saskia in Köln danke ich für ihre herzlichen Genesungswünsche. Selbst Patrick, Arzt in Florida, der Mann meiner Nichte, hat sich von dort nach mir erkundigt, danke Dir, ebenso Deiner lieben Frau Alexandra. Ihr, meine lieben Freunde, die Ihr zum Heer der mir Wohlgesonnenen gehört, danke ich. Ihr glaubt nicht, wie viel mir das bedeutet.

Ich schicke Euch allen liebe Grüße aus der Station, wo ich nun gelandet bin. Hier kann ich es gut aushalten, mich erholen nach all dem Stress und genesen. Hoffentlich kommt kein Blut mehr aus dem Darm!

Heute ist Freitag, 21.November 08. Ich bin nun schon über eine Woche in der Uniklinik. Es geht mir gut. Bereits vor 8 Uhr haben mich Zivis im Auto in die Zahnklinik kutschiert. Fäden an der Zahnwunde wurden gezogen. Sähe alles sehr gut aus. Nun sitze ich wieder am PC. Die Hoffnung, ins Internet zu kommen, habe ich aufgegeben. Trotz „Bakschisch“ hat es nicht geklappt. Ich werde mich unabhängig machen mit einem Chip. Mein Sohn Michael in Berlin kümmert sich darum. Ich hätte so schön Zeit und Kurzweil, wenn ich Verbindung Hätte.

Schade, dass ich Euch nicht aktuell unterrichten kann. Ich weiß, dass Ihr Euch wundert, solange nichts von mir zu hören.

Ich danke für Eure Geduld und liebenswerte Begleitung. Ich umarme Euch.

Karin

Mittwoch, 12. November 2008

Babs aus Hamburg ist da

Heute shopping-tour in Staufen mit Babs. Obligatorisch Café Decker, Aufenthaltsort beim Schule schwänzen vor 40 Jahren....
Beim Abendessen in der Krone.
Es hat uns sehr gut geschmeckt. Gestern war Martini. Heute haben wir diesen Tag gefeiert mit seiner Gans. Bin zum ersten Mal nach der OP wieder Auto gefahren.

Morgen früh muß ich in der Uniklinik (stationär!) sein zum Zahn ziehen.
Es geht mir gut, weil einfach viele -Kinder, Enkel, Freunde und Bekannte mit wohlwollenden Gedanken bei mir sind. Babs hat mir vorgeworfen, undankbar zu sein, wo doch alles so gut gelaufen sei und ich die negativen Erlebnisse in der Pflege rauskehre...
Ich danke Euch für alles. Morgen werde ich mein Laptop nicht mit in die Klinik nehmen. Macht Euch keine Sorgen, wenn es etwas dauert bis zum nächsten Bericht.
Ich grüße Euch
Karin

Montag, 10. November 2008


Ein wunderschöner, sonniger Herbsttag heute. Ich fühle mich wunderbar. Habe ganz mäßig im Garten gewerkelt, bis mir Werner gewaltsam den Laubrechen entriß. Wenn ich mich bewege, atme ich einfach effektvoller. Habe Schach gespielt mit Werner. 1.Match nach der OP, leider verloren.
Morgen besucht uns Babs aus Hamburg für ein paar Tage. Wir freuen uns. Wenn ich diese blöde Zahnzieherei nicht hätte, könnte ich "Spaziergängle" machen mit ihr. Wir werden sehen.
Ich bin sehr froh, dass ich zu meiner alten Form zurückgefunden habe.
Ich umarme und grüße Euch herzlich
Karin

Sonntag, 9. November 2008

Was ist heute für ein grausliger Tag! Tristesse läßt grüßen. Das, was ich heute machen wollte, ging vernunftmäßig nicht. (Tag der offenen Tür in unserer Biometzgerei). Keine Menschenansammlungen wegen MDS, geschwächt durch die Blinddarm-OP und einen entzündeten Zahn. Das ist zuviel für mein Immunsystem. Außerdem habe ich heute keine Energie. Das ist schon ungewöhnlich. Schonen und Rumliegen macht mich depressiv.
Es wird wieder werden. Ich hoffe, Ihr hattet einen schönen Tag und Euch geht es gut.
Bleibt mir gewogen!
Grüße von Karin

Samstag, 8. November 2008



Hallo, Ihr Lieben! Heute, bei strahlendem Sonnenschein knipste mich Suz. Sie hat alles gemacht, was notwendig war im Haus, einschließlich Verbandwechsel (mit Handschuhen aus der Apotheke), danke. Ich war sehr froh, dass ich mich heute total schonen konnte. Morgen mache ich Verbandwechsel allein. Die Wunde ist gut zugeheilt und die Narbe ok. Mein gesamter Bauch, vom Nabel bis in die Oberschenkel hinein sieht aus wie dunkelblau tätowiert (die werden doch nicht...)Zum Teil sind die Muster richtig schön. Vorsichtshalber habe ich mir Stützstrümpfe angezogen. Das Abhusten scheint auch vorüber zu sein. So geht es mir gut...wenn ich meine Grenzen respektiere.
Meine Enkelkinder Xenia und Joel haben eifrig im Garten gefuhrwerkt. Mehrere Säcke Laub sind zusammengekommen. Danke, Ihr Süßen, dass Ihr mir einen gepflegten Garten hergezaubert habt.
Ich hoffe, Euch allen geht es gut! Danke für Eure Begleitung und alles Gute!
Herzliche Grüße und schönen Sonntag

Freitag, 7. November 2008

Ein Gruß nach Österreich

Hallo, liebe Anny, lieber Hans!
Herzlichen Dank für Eure guten Wünsche. Gerade heute haben sie besondere Wirkung entfaltet.
Machts gut und streichelt Dodo!
Gruß Karin

Nicht zu fassen....

Hallo, Ihr Lieben!
Heute früh war Termin in der Uniklinik, Verbandwechsel. Blutkontrolle wurde vergessen. Auch gut! Morgens Beim Zähneputzen, o, je bekam ich Zahnschmerzen an dem Zahn, der schon längst raus sollte. Aber Prof. Finke sagte damals, solange ich keine Schmerzen hätte, machen wir keine "Zahnziehaktion". Wegen meiner MDS zieht mir kein Zahnarzt einen Zahn, ich muß in die Zahnklinik. Also dachten wir, nichts wie rüber in die Zahnklinik, um den Bösewicht zu entfernen. Pustekuchen! Es mußte erst tel. Rücksprache mit Prof. Finke genommen werden (war lange nicht zu erreichen). Ich hatte zu wenig Thrombos. Fazit: nächsten Donnerstag, 13.Nov. muß ich stationär aufgenommen werden, um einen Zahn zu ziehen. Von 9.00 bis 13.30 waren wir in der Klinik. Und nun das! Schon deprimierend! Wenigstens eine Stunde herrliche Sonne im Garten auf dem Liegestuhl heute Nachmitttag. Meine lieben Besuche, Edelgard und Hilde haben die Feststellung geäussert, ich sei sehr blaß.
Irgendwie hat's mir heute dicke gereicht. Die Blinddarm-OP hat mich doch ziemlich mitgenommen.
Es wird wieder werden, hoffe ich. Ich danke Euch für Euern Großmut, dieses Lamento zu lesen.
Liebe Grüße von Karin

Donnerstag, 6. November 2008

Des Rätsels Lösung...

Ratet mal... Ich grüße Euch!

Und nicht zuletzt verzehrte ich eine köstliche Schwarzwälder Kirschtorte...fast ganz...
Damit Ihr mir glaubt, wie schön warm es ist, knipste ich die Bedienung mit ihrer schönen Schwarzwälder Tracht. Ich genierte mich, sie zu bitten, sich vornüber zu beugen, so müßt Ihr zufrieden sein, mit dem, was Ihr seht.
Nach kleinem Spaziergang sitzend die Sonne genießen vor dem Hotel...
Heute 13.00 dem Nebel entronnen auf Schwarzwaldhöhen, kann wunderbar durchatmen-->kein Husten,-->keine Schmerzen. Wißt Ihr wo? Im Hintergrund ist der Feldberg.

Mittwoch, 5. November 2008

Ich bin wieder zu Hause. Das ist das erste Email im Kasten. Es hat mich gefreut. Danke Jo! Danke, liebe Saskia für Deine Grüße aus Köln! Super, dass Du an mich denkst! Für die anteilnehmenden Telefonate von Micha aus Berlin, Aenne aus München und Babs aus Hamburg danke ich Euch sehr. Liebe Aenne, danke für Deinen Kommentar im Blog. Habe mich gefreut.

Liebe Suz, ich danke Dir für Dein rasches Eingreifen am Dienstag Abend. Du hast Wunder bewirkt. Es ist einfach gut, wenn Angehörige da sind, die sich um den Patienten kümmern.

Leichenblass sähe ich aus, meint Charme-Protz Werner heute. Ich fühle mich gut. Muß halt Rouge auflegen. Wenn ich erst wieder Nordic walking mache, wird Farbe in mein Gesicht kommen. Werner hat mir was feines gekocht heute. Sekt mag ich noch keinen trinken, noch zuviel Gift im Körper von Narkose und Tabletten.

Seid herzlich gegrüßt

Karin

Dienstag, 4. November 2008

Hallo...........

Eben hat mich mein Bruderherz Jo besucht und dieses Foto gemacht. Meines Schmuckes beraubt (mußte alles zu Hause bleiben) glänze ich nur mit einem Krankenhaussmaragd an der linken Hand. Spaß muß sein! Gruß von Karin

Noch in der Uniklinik

Heute wurde ich noch in ein anderes Zimmer verlegt. Tja, die Organisation bevorzugt praktisches Kalkül und nicht menschliche Befindlichkeiten. Morgen soll ich entlassen werden. Freue mich!
Das Wetter ist genau so wie auf dem Foto, das ich heute von der neuen Bleibe aus aufgenommen habe.
Es geht mir gut. Letzte Nacht mußte ich den Schleim, der sich durch die Intubation bei der OP gebildet hat, raushusten, was mühsam und schmerzhaft war an der OP-Narbe, die dann auch zu bluten anfing.
Ich hoffe, dass sich das alles gibt. Sind auch erst 38 Stunden seit der OP. Bemerkenswert ist, dass ich heute ein feines Essen bekommen habe, feinen Kaffee und Kuchen. Gutes Essen hebt bei mir die Moral. Gestern gabs nur ungenießbare Schonkostpampe. Ein Glück, dass meine Tochter Suz mit Joel vorbeikam und mir eine traumhafte Nudelsuppe mitbrachte.
Ein Blog hat den Vorteil, man kann lesen oder nicht. Ich schreibe halt mal auf. Seid gegrüßt und habt vielen Dank für Eure Begleitung.
Herzlichst Karin

Montag, 3. November 2008

Blinddarm-OP

Hallo, Ihr Lieben!
Am Samstag waren wir mit anderen Gästen bei Helge eingeladen. Ich fühlte mich wohl und habe den Abend genossen. Tags darauf wurde mir beim Aufstehn schlecht, ich hatte Bauchweh und mußte mich übergeben. Ich tippte sofort auf Blinddarm. Wir wußten, dass unterschiedliche Körpertemperatur-Meßdaten diese Diagnose erhärten können. Also wir fingen bei der Achsel an.
Nun muß man das Thermometer vor der rectalen Messung schütteln, dass das Quecksilber runtergeht. Beim Schütteln zerbrach Werner das Ding. Nun mußten wir den Notarzt anrufen. Es war ja Sonntag und mir ging es zusehends schlechter. Letztendlich landete ich in der Beckerklinik. Dort wurde die Diagnose bestätigt. In Kenntnis meiner Grunderkrankung schien es dem Arzt richtiger, mich in die Uniklinik in Freiburg zu überweisen.
So kam es, dass ich in meinem Leben zu einer Mitternachtsoperation kam. Ein Mitternachtsdinner kannte ich schon. Zum ersten Mal bekam ich Thrombozyten infusioniert während der Narkose. So verlief alles ohne Komplikationen. Heute schreibe ich im Blog, morgen oder übermorgen werde ich entlassen. Das Foto habe ich heute von meinem Zimmer aus in der Uniklinik gemacht.
ich bin froh, dass die scheußlichen Schmerzen weg sind. Es geht mir gut.
Ich grüße Euch ganz herzlich
Karin

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Regen

Regen, Regen, Regen,
durch den Tag, durch die Nacht, durch den Tag.
Regen, Regen, Regen.
Und der Mut ist so müde geworden
und die Sehnsucht so lang.
Regen, Regen, Regen.
Frei nach dem Cornett von Rilke
_____________________________________________________________________
Was macht man an einem Regentag?
Käsewaffeln!
125g Mehl (ich mahle Dinkel sehr fein), 5 Eier, 300 g Käse (Pecorino),200 g Sahne, Kräuter (Thymian), 150g Schinken.
Schmeckt zu Tomatensalat, Rotwein usw.
Ausprobieren....
Für Euch probiert und für gut befunden von Karin mit lieben Grüßen

Herbstfarben

Die letzten Tage ist es mir nicht so gut gegangen. Nächtliche Beinschmerzen haben mir den Schlaf geraubt. Wenn so etwas ist, denke ich, „o Schreck, jetzt geht’s los“. In der Praxis von Prischa stellte sich heraus, dass das so eine Art Wadenkrampf ist. Er gab mir Chinintabletten, „Limptar“. Gestern abend eine davon genommen, wunderbar geschlafen. Hätte nichts mit meiner Grunderkrankung zu tun. Tröstlich!

Es regnet zur Zeit viel, dass ich kaum zum Nordic walking komme. Laubsammeln im herbstlichen Garten ist zur Zeit mein Fitnessprogramm.
Ich hoffe, dass es Euch gut geht und grüße Euch herzlich
Karin

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Ende der Feiern

Gestern abend fand das letzte Geburtstagsessen statt. Mit der alten Clique feiern wir schon seit 44 Jahren zusammen unsere Geburtstage. Dieses heitere Zusammensein macht immer wieder Spaß. Von ursprünglich 9 Personen sind wir noch sieben, da Grete und Gerry, die ältesten unter uns, weit weg von hier in einem Altenheim in der Nähe ihres Sohnes ihren Lebensabend verbringen.
Es gab wie neulich schon rein badisches Essen: Zwiebelkuchen mit neuem Süßen, grünen Salat, Kartoffelsalat mit Schäufele, Käseplatte, zum Nachtisch Schwarzwälder Kirschtorte. Wir saßen im Wintergarten, es hat die ganze Zeit geregnet.
Ein Dutzend wunderschöne Champagnergläser und 9 Flaschen unseres Lieblings-Winzersekts war das großzügige Geburtstagsgeschenk. Von meinen Champagnergläsern war die Hälfte schon kaputt, nirgends konnte ich die gleichen nachkaufen, so freute ich mich sehr, wieder eine stattliche Zahl zu haben. Wenn Ihr uns besucht, stoßen wir miteinander an. Prost!
Herzliche Grüße
Karin

Gepackt


Im Krieg hatten meine Eltern ein Köfferchen mit Dokumenten und den nötigsten Dingen ständig parat. Wenn dann Fliegeralarm war, konnte man das Ding schnappen und mit in Keller nehmen, bis die Gefahr vorbei war.
Als junge Frau hatte ich gegen Ende der Schwangerschaften ebenfalls meine Sachen gerichtet zur Entbindung in der Klinik.
Nun habe ich wieder das Gepäck für einen Krankenhausaufenthalt zusammengestellt, um im Ernstfall rasch loszukommen. Ich habe die Wäsche hygienisch einwandfrei in Tücher gebunden. Zwischenzeitlich ist es Herbst geworden. Die leichten Sommerschlafanzüge sind nun out. So steht die Tasche schon wochenlang da. Was soll's, wenn das Umräumen alles ist, was ich tun muß, mag mir's recht sein.
Ich hoffe, es geht Euch ebenso gut wie mir. Ich grüße Euch herzlich
Karin

Montag, 20. Oktober 2008

Befund vom 17.10.08

So sehen meine Blutwerte aus. Heute bekam ich den Befund wunschgemäß gefaxt. Sobald darin etwas auftaucht, was mir nicht vertraut ist, krieg ich die Krise. Überhaupt macht mich die Beschäftigung damit kirre. Ein Anruf bei Prischa hat mich dann wieder beruhigt. Keine Änderung zum letzten Befund, eher minimal besser. Ich habe beschlossen, ich gehe nicht mehr alle 14 Tage zur Blutuntersuchung, sondern nur noch alle 4 Wochen. Ich tu mir das nicht an. Es dauert zu lange, bis ich wieder im Gleichgewicht bin danach.
Ich grüße Euch herzlich

Karin

Sonntag, 19. Oktober 2008

Kabeljau in Speckbutter

Als ich 2006 in Taketa/Japan in einem Zenkloster übernachtete, dort aß und frühstückte, kam während des vorzüglichen Essens der Mönch zu uns Gästen, um Speisen von jedem Einzelnen entgegenzunehmen. Er kniete vor einem (wir aßen ja am Boden) und entnahm vom Tablett mit seinen Stäbchen, das, was wir zum Abgeben bereitlegten; hauptsächlich Reis. Dieses ganze Geschehen hat mich tief beeindruckt. Wieder zu Hause, sagte ich zu Werner, wie schön das wäre, wenn man das auch hier machen könnte. Wir überlegten. Werner meinte, glaubst Du im Ernst, dass jemand Interesse hat und von unserm "Frass" etwas abhaben will? Ich weiß nicht mehr, wie es sich ereignete. Jedenfalls stellte sich heraus, dass eine alte, gehbehinderte Nachbarin das Essen ihrer betreuenden Polin nicht mehr ertragen konnte. Ich war glücklich, jemand gefunden zu haben, der mein Essen w i l l . Seither bekommt die Nachbarin jeden Abend von unserm Essen ab und ist begeistert. Wir sind zufrieden, dass wir das Abgeben praktizieren können. Seither bin ich bestrebt, solide und pünktlich zu kochen.
Heute gab es z.B.

Kabeljau in Speckbutter mit Sahne. Hier das Rezept:

  • Kabeljau (3 Filet für 3 Personen)
  • kleiner Wirsing
  • 80 g wenig geräucherten Speck
  • 400 ml Sahne
  • Butter oder Butterschmalz
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Den Speck in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit Butterschmalz auslassen. Die gebratenen Speckwürfel aus der Pfanne nehmen und warm stellen. Den Kabeljau in Portionsstücke schneiden, salzen und leicht pfeffern. Auf der Hautseite in der Speckbutter - etwa 3 Minuten - anbraten, dann mit der Pfanne für 6 Minutenc in den 200 Grad heißen Backofen geben.

Den Wirsingkopf fünf Minuten in Salzwasser abkochen, dann ähnlich wie eine Torte achteln. Strunk entfernen. Nun die Wirsingstücke in die Speckpfanne geben, kurz erhitzen. Mit Sahne ablöschen und den Wirsing garköcheln lassen. Mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken. Beim Servieren die gebratenen Speckwürfel über den Fisch geben, Wirsing darüber.

Mit Pellkartoffeln dazu schmeckt dieses Gericht vorzüglich. Guten Appetit!

Anmerkung: Ich weiß, dass Speck nicht gerade die ideale Zutat ist für Leukämiepatienten. Ich kaufe Biospeck, der ganz mild geräuchert ist....

Geburtstagswünsche von meinem Bruder

Die Geburtstagswünsche meines Bruders möchte ich Euch nicht vorenthalten. Er hat mir aus dem Herzen gesprochen, dass ich seine tiefgefrorenen Stammzellen niemals benötigen möge...
Ich bin gespannt, was das Schicksal mit mir vor hat.

Bleibt mir wohlgesonnen!
Ich grüße Euch
Karin

Samstag, 18. Oktober 2008

Herbst




Die Blätterpracht dahin. Richtig Herbst mit kalten Nächten, wenn auch tagsüber warmer Sonnenschein glauben machen will, es wäre noch Sommer. Letzte Hortensienblüten stimmen versöhnlich.
Ein japanisches Haiku von Buson:
Die Berge dunkel,
Die das Zinnoberrot
des Ahorns rauben.
Köstliche Früchte schenkt uns der Herbst. Danke!

Reben sind in Japan nicht heimisch. Deswegen gibt es auch kein Haiku über Reben. Neuerdings werden französische Rebsorten wie die Chardonnai auf japanisches Klima veredelt und erfolgreich angebaut.



Joel schlief letzte Nacht bei uns. Beim Zubettgehen stellte er fest, dass wir Partnerlook tragen. Er wollte ein Foto, dabei genießt er, Faxen zu machen.

Danke, dass Ihr manchmal auch langweilige Alltagsgeschichten ertragt.

Es geht mir gut. Ich grüße Euch und wünsche einen schönen Sonntag. Danke für Eure Anteilnahme

Karin

Freitag, 17. Oktober 2008

Skulpturen

Mein Nachbar Friedrich war plötzlich fasziniert von meiner Skulptur, dabei steht sie schon jahrelang. Sie müßte wieder gereinigt werden. Der französische Kalkstein ist ziemlich porös, da haften Umweltablagerungen. Ich mag ihn gerne im Garten, in der Wohnung hat er nicht genug Raum. Die Skulptur im Wohnzimmer ist makellos geblieben. Dieser Stein ist zwar härter, ich habe die Oberfläche ziemlich rauh gelassen und mich schon deshalb nicht getraut, ihn in Garten zu
stellen.

Während unserer Berufsjahre habe ich mir nichts sehnlicher gewünscht, als dass wir uns nicht dauernd trennen müssen, Werner und ich. Nun haben wir diesen Zustand, genießen ihn. Aber die Kunst bleibt auf der Strecke. Wenn ich am Stein arbeite, muß ich mich zuvor umziehen, Kopftuch auf, es staubt; Schutzbrille auf, Werkzeug bereitlegen. Wenn ich dann beginne, lasse ich mich in den Stein fallen, haue stundenlang im Freien auf Stein mit Meißel und Knüpfel. Auch das Wetter muß mitspielen. Wenn ich dann mitten drin bin, das Telefon läutet oder Werner fragt mich, was wir "anschließend" machen wollen, da werde ich fast schmerzhaft aus meiner Symbiose mit dem Stein rausgerissen. Letztlich ist es so, daß ich mir sage, Lebendiges hat Vorrang. Das führt dazu, dass ich kaum mehr an Steinen arbeite. Es hat im Leben alles seine Zeit. Ich beschäftige mich jetzt mit meinem Mann. Tätigkeiten wie Kochen, PC und Hausarbeit erlauben rasches Abschalten.
Von berühmten Bildhauern mag ich Brancusis Werke (hier links:der Kuss und rechts Danaide). Rodin liegt mir gar nicht. Heute mittag fahren wir mit Joel ins Münstertal. Wir besuchen das Roß von Franz Gutmann. Werner, Joel und ich sind jedesmal fasziniert von dieser Skulptur.

Werner und Joel, Roß.

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Hurra, wir leben und feiern ohne Ende


Erika und ihre Schwester Melitta haben uns gestern nachmittag besucht und einen Geburtstagscappuccino mit uns getrunken. Wir saßen im Garten mit kurzen Ärmeln, so warm war es. Ich habe mich gefreut.


Abends feierten wir mit unserer Straße. Es gab Sekt, dazu Krabbencocktail in ausgehöhlten, blanschierten Salatgurken mit Lachsrogen garniert (erinnert an Sushi). Dann Zwiebelkuchen mit neuem Süßen; nach dem grünen Friséesalat badisches Schäufele mit Kartoffelsalat und zum Nachtisch Himbeerroulade mit Espresso, Schnäpsen und Cognac.

Heute war ich bei Prischa
zur Blutkontrolle. Montag bekomme
ich den Befund gefaxt.
Gleichzeitig gab's
die von Prof. Finke empfohlene
Impfung gegen Lungenentzündung.

Ich grüße Euch alle sehr herzlich und danke Euch allen.
Euretwegen geht es mir so gut.
D a n k e ! Karin

Dienstag, 14. Oktober 2008

Geburtstags-Kaffeeklatsch



Bei sommerlichen Temperaturen saßen wir am Nachmittag im Garten und ließen uns den Zwetschgenkuchen gut munden.











Geburtstag


Heute vormittag nach dem Yoga feierten wir mit Hilde, unserer Leiterin, in der Cafeteria der Vita Classica. Es war nett und lustig.
Leider bin ich heute etwas angeschlagen, da wir gestern abend schon anfingen zu feiern. Mit Jo und Helge saßen wir bis fast Mitternacht im Garten, verwöhnt von sommerlicher Temperatur, bei Zwiebelkuchen und neuem Süßen. Der schmeckt so lecker, man merkt nicht, wann man genug davon hat. Das muß ich heute büßen.
Heute nachmittag kommt Suz und Joel zum Kaffee. Morgen abend gibts ein großes Essen mit der Straße und nächste Woche dann noch mal eins mit der alten Clique. Fritz ist diese Woche noch im Wallis, deswegen haben wir die Geburtstagsparty für nächste Woche anberaumt.

Hallo, liebe Saskia! Da Du eine fleißige Blogleserin bist und am heutigen Tag ebenfalls Geburtstag hast, schicke ich Dir auf diesem Weg meine herzlichsten Glückwünsche nach Köln. Für Deine lieben Zeilen danke ich Dir. Ich habe mich sehr gefreut.

Mittwoch, 8. Oktober 2008

FIGUES au PORTO vanillé

Ich habe den Titel des Rezepts nicht übersetzt. Jeder versteht es. Leider habe ich im ganzen Haus keinen Tropfen Porto gefunden. Bin auf Vinsanto ausgewichen. Also:



1/4 Tasse (wohl eher Tässchen) Zucker
3/4 Tasse( " ) Vinsanto statt Porto
1 Kaffeelöffel Vanille (gemahlen)
4 Feigen halbiert

Zucker, Vanille und Porto erhitzen, bis der Zucker aufgelöst ist, dann noch eine Minute lang aufwallen lassen. Die Feigen in eine feuerfeste Form setzen, die Flüssigkeit darübergiessen und 15 Minuten ins vorgeheizte Backrohr bei 180 ° C. Mit einer Kugel Vanille-Eis anrichten. Die heiße Soße über Eis und Feigen gießen. Guten Appetit!

Herbst 2008












Genießt mit mir das schöne Rot des Ahorns.
Zwischenzeitlich hat sich das Holz des Decks schon ganz schön verändert.
Vor dem Haus ernte ich heute Feigen. Ein Dessert davon gibts heute abend nach einem Rezept von Lea Linster. Ich werde es posten. Bis dahin Euch allen liebe Grüße von Karin

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Tagebuch

Gestern waren wir bei Hilde und Siggi zum Zwiebelkuchen-Essen eingeladen. (Als Fotograf ist man nie selbst auf dem Bild!)
Der neue Süße hatte es in sich! Hilde macht den besten Zwiebelkuchen von Südbaden.
Schönen Feiertag morgen!
Liebe Grüße
Karin

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Tagebuch


Entweder will unser Sohn Miggi hoch hinaus...oder er macht es seinem Sohn Paul nach...Jedenfalls grüßt er aus Berlin. Danke!
_____________________________________________________
Nach Anraten von Prof. Finke erhielt ich gestern eine Grippe-Impfung, um den Winter ohne Infekte zu überstehen. Am 21.April bekam ich die Diagnose. Nun haben wir Oktober und ich bin ohne Therapie, nur mit Überwachung und habe keine Beschwerden. Bin gespannt, wie das weitergeht. Es geht mir gut.
Ich grüße Euch alle sehr herzlich
Karin