Mittwoch, 5. November 2008
Dienstag, 4. November 2008
Hallo...........
Noch in der Uniklinik
Das Wetter ist genau so wie auf dem Foto, das ich heute von der neuen Bleibe aus aufgenommen habe.
Es geht mir gut. Letzte Nacht mußte ich den Schleim, der sich durch die Intubation bei der OP gebildet hat, raushusten, was mühsam und schmerzhaft war an der OP-Narbe, die dann auch zu bluten anfing.
Ich hoffe, dass sich das alles gibt. Sind auch erst 38 Stunden seit der OP. Bemerkenswert ist, dass ich heute ein feines Essen bekommen habe, feinen Kaffee und Kuchen. Gutes Essen hebt bei mir die Moral. Gestern gabs nur ungenießbare Schonkostpampe. Ein Glück, dass meine Tochter Suz mit Joel vorbeikam und mir eine traumhafte Nudelsuppe mitbrachte.
Ein Blog hat den Vorteil, man kann lesen oder nicht. Ich schreibe halt mal auf. Seid gegrüßt und habt vielen Dank für Eure Begleitung.
Herzlichst Karin
Montag, 3. November 2008
Blinddarm-OP
Am Samstag waren wir mit anderen Gästen bei Helge eingeladen. Ich fühlte mich wohl und habe den Abend genossen. Tags darauf wurde mir beim Aufstehn schlecht, ich hatte Bauchweh und mußte mich übergeben. Ich tippte sofort auf Blinddarm. Wir wußten, dass unterschiedliche Körpertemperatur-Meßdaten diese Diagnose erhärten können. Also wir fingen bei der Achsel an.
Nun muß man das Thermometer vor der rectalen Messung schütteln, dass das Quecksilber runtergeht. Beim Schütteln zerbrach Werner das Ding. Nun mußten wir den Notarzt anrufen. Es war ja Sonntag und mir ging es zusehends schlechter. Letztendlich landete ich in der Beckerklinik. Dort wurde die Diagnose bestätigt. In Kenntnis meiner Grunderkrankung schien es dem Arzt richtiger, mich in die Uniklinik in Freiburg zu überweisen.
So kam es, dass ich in meinem Leben zu einer Mitternachtsoperation kam. Ein Mitternachtsdinner kannte ich schon. Zum ersten Mal bekam ich Thrombozyten infusioniert während der Narkose. So verlief alles ohne Komplikationen. Heute schreibe ich im Blog, morgen oder übermorgen werde ich entlassen. Das Foto habe ich heute von meinem Zimmer aus in der Uniklinik gemacht.
ich bin froh, dass die scheußlichen Schmerzen weg sind. Es geht mir gut.
Ich grüße Euch ganz herzlich
Karin
Mittwoch, 29. Oktober 2008
Regen
durch den Tag, durch die Nacht, durch den Tag.
Regen, Regen, Regen.
Und der Mut ist so müde geworden
und die Sehnsucht so lang.
Regen, Regen, Regen.
Frei nach dem Cornett von Rilke
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Was macht man an einem Regentag?
Käsewaffeln!125g Mehl (ich mahle Dinkel sehr fein), 5 Eier, 300 g Käse (Pecorino),200 g Sahne, Kräuter (Thymian), 150g Schinken.
Schmeckt zu Tomatensalat, Rotwein usw.
Ausprobieren....
Für Euch probiert und für gut befunden von Karin mit lieben Grüßen
Herbstfarben
Die letzten Tage ist es mir nicht so gut gegangen. Nächtliche Beinschmerzen haben mir den Schlaf geraubt. Wenn so etwas ist, denke ich, „o Schreck, jetzt geht’s los“. In der Praxis von Prischa stellte sich heraus, dass das so eine Art Wadenkrampf ist. Er gab mir Chinintabletten, „Limptar“. Gestern abend eine davon genommen, wunderbar geschlafen. Hätte nichts mit meiner Grunderkrankung zu tun. Tröstlich!
Es regnet zur Zeit viel, dass ich kaum zum Nordic walking komme. Laubsammeln im herbstlichen Garten ist zur Zeit mein Fitnessprogramm.Ich hoffe, dass es Euch gut geht und grüße Euch herzlich
Karin
Mittwoch, 22. Oktober 2008
Ende der Feiern
Es gab wie neulich schon rein badisches Essen: Zwiebelkuchen mit neuem Süßen, grünen Salat, Kartoffelsalat mit Schäufele, Käseplatte, zum Nachtisch Schwarzwälder Kirschtorte. Wir saßen im Wintergarten, es
hat die ganze Zeit geregnet.Ein Dutzend wunderschöne Champagnergläser und 9 Flaschen unseres Lieblings-Winzersekts war das großzügige Geburtstagsgeschenk. Von meinen Champagnergläsern war die Hälfte schon kaputt, nirgends konnte ich die gleichen nachkaufen, so freute ich mich sehr, wieder eine stattliche Zahl zu haben. Wenn Ihr uns besucht, stoßen wir miteinander an. Prost!
Herzliche Grüße
Karin
Gepackt
Montag, 20. Oktober 2008
Befund vom 17.10.08
Ich grüße Euch herzlich
Karin
Sonntag, 19. Oktober 2008
Kabeljau in Speckbutter
Heute gab es z.B.
Kabeljau in Speckbutter mit Sahne. Hier das Rezept:
- Kabeljau (3 Filet für 3 Personen)
- kleiner Wirsing
- 80 g wenig geräucherten Speck
- 400 ml Sahne
- Butter oder Butterschmalz
- Salz, Pfeffer, Muskat
Den Speck in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit Butterschmalz auslassen. Die gebratenen Speckwürfel aus der Pfanne nehmen und warm stellen. Den Kabeljau in Portionsstücke schneiden, salzen und leicht pfeffern. Auf der Hautseite in der Speckbutter - etwa 3 Minuten - anbraten, dann mit der Pfanne für 6 Minutenc in den 200 Grad heißen Backofen geben.
Den Wirsingkopf fünf Minuten in Salzwasser abkochen, dann ähnlich wie eine Torte achteln. Strunk entfernen. Nun die Wirsingstücke in die Speckpfanne geben, kurz erhitzen. Mit Sahne ablöschen und den Wirsing garköcheln lassen. Mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken. Beim Servieren die gebratenen Speckwürfel über den Fisch geben, Wirsing darüber.
Mit Pellkartoffeln dazu schmeckt dieses Gericht vorzüglich. Guten Appetit!
Anmerkung: Ich weiß, dass Speck nicht gerade die ideale Zutat ist für Leukämiepatienten. Ich kaufe Biospeck, der ganz mild geräuchert ist....
Geburtstagswünsche von meinem Bruder
Samstag, 18. Oktober 2008
Herbst
Ein japanisches Haiku von Buson:
Köstliche Früchte schenkt uns der Herbst. Danke!
Joel schlief letzte Nacht bei uns. Beim Zubettgehen stellte er fest, dass wir Partnerlook tragen. Er wollte ein Foto, dabei genießt er, Faxen zu machen.
Danke, dass Ihr manchmal auch langweilige Alltagsgeschichten ertragt.
Es geht mir gut. Ich grüße Euch und wünsche einen schönen Sonntag. Danke für Eure Anteilnahme
Karin
Freitag, 17. Oktober 2008
Skulpturen
stellen.
Während unserer Berufsjahre habe ich mir nichts sehnlicher gewünscht, als dass wir uns nicht dauernd trennen müssen, Werner und ich. Nun haben wir diesen Zustand, genießen ihn. Aber die Kunst bleibt auf der Strecke. Wenn ich am Stein arbeite, muß ich mich zuvor umziehen, Kopftuch auf, es staubt; Schutzbrille auf, Werkzeug bereitlegen. Wenn ich dann beginne, lasse ich mich in den Stein fallen, haue stundenlang im Freien auf Stein mit Meißel und Knüpfel. Auch das Wetter muß mitspielen. Wenn ich dann mitten drin bin, das Telefon läutet oder Werner fragt mich, was wir "anschließend" machen wollen, da werde ich fast schmerzhaft aus meiner Symbiose mit dem Stein rausgerissen. Letztlich ist es so, daß ich mir sage, Lebendiges hat Vorrang. Das führt dazu, dass ich kaum mehr an Steinen arbeite. Es hat im Leben alles seine Zeit. Ich beschäftige mich jetzt mit meinem Mann. Tätigkeiten wie Kochen, PC und Hausarbeit erlauben rasches Abschalten.

Von berühmten Bildhauern mag ich Brancusis Werke (hier links:der Kuss und rechts Danaide). Rodin liegt mir gar nicht. Heute mittag fahren wir mit Joel ins Münstertal. Wir besuchen das Roß von Franz Gutmann. Werner, Joel und ich sind jedesmal fasziniert von dieser Skulptur.
Donnerstag, 16. Oktober 2008
Hurra, wir leben und feiern ohne Ende

Abends feierten wir mit unserer Straße. Es gab Sekt, dazu Krabbencocktail in ausgehöhlten, blanschierten Salatgurken mit Lachsrogen garniert (erinnert an Sushi). Dann Zwiebelkuchen mit neuem Süßen; nach dem grünen Friséesalat badisches Schäufele mit Kartoffelsalat und zum Nachtisch Himbeerroulade mit Espresso, Schnäpsen und Cognac.
Heute war ich bei Prischa
zur Blutkontrolle. Montag bekomme
ich den Befund gefaxt.
Gleichzeitig gab's
die von Prof. Finke empfohlene
Impfung gegen Lungenentzündung.
Ich grüße Euch alle sehr herzlich und danke Euch allen.
Euretwegen geht es mir so gut.
D a n k e ! Karin
Dienstag, 14. Oktober 2008
Geburtstag
Leider bin ich heute etwas angeschlagen, da wir gestern abend schon anfingen zu feiern. Mit Jo und Helge saßen wir bis fast Mitternacht im Garten, verwöhnt von sommerlicher Temperatur, bei Zwiebelkuchen und neuem Süßen. Der schmeckt so lecker, man merkt nicht, wann man genug davon hat. Das muß ich heute büßen.
Heute nachmittag kommt Suz und Joel zum Kaffee. Morgen abend gibts ein großes Essen mit der Straße und nächste Woche dann noch mal eins mit der alten Clique. Fritz ist diese Woche noch im Wallis, deswegen haben wir die Geburtstagsparty für nächste Woche anberaumt.
Hallo, liebe Saskia! Da Du eine fleißige Blogleserin bist und am heutigen Tag ebenfalls Geburtstag hast, schicke ich Dir auf diesem Weg meine herzlichsten Glückwünsche nach Köln. Für Deine lieben Zeilen danke ich Dir. Ich habe mich sehr gefreut.
Mittwoch, 8. Oktober 2008
FIGUES au PORTO vanillé
1/4 Tasse (wohl eher Tässchen) Zucker
3/4 Tasse( " ) Vinsanto statt Porto
1 Kaffeelöffel Vanille (gemahlen)
4 Feigen halbiert

