Donnerstag, 29. April 2010
Sonntag, 25. April 2010
Sorry, dass ich länger nichts postete
Hallo, Ihr Lieben!
Nun hat der Frühling Einzug gehalten. Dauernd habe ich mich im Garten beschäftigt. Es war wirklich viel zu tun. Irgendetwas macht ja immer Kummer, diesmal der Gartenteich. Ich habe einiges an Bodenschlamm entfernt, den Filter gereinigt. leider mußte ich feststellen, außer Seerosen keinerlei Pflanzen mehr im Teich. Ich recherchierte und mußte feststellen, seit wir das UV-Licht zur Algenentfernung eingesetzt haben, die Unterwasserpflanzen gleich mit den Algen verschwunden sind. Nun läuft der Filter ohne Licht. Pflanzen hab ich bestellen müssen.
Nun mal sehen.
Einige Einladungen haben wir auch gehabt.
Besonders gut gefallen hat mir der Besuch des Blumencafés in Lehen, wohin mich Hilde und Gaby entführten.
Ich bin glücklich, dass wir wieder draußen leben können.
Mein Japanisch-Lehrer wollte unbedingt uns einladen zu einem Japanisch.Essen. Er hat es bei uns zubereitet. Super lecker geschmeckt.!
Mir geht es gut. Etwas verdächtig sind diverse rote Pünktchen an den Unterarmen. Sie deuten auf Aktivitäten im Blut hin.
Beinahe hätte ich es vergessen, am 21.April vor zwei Jahren bei der Diagnose prognostizierte der Arzt, dass ich unbehandelt maximal noch 2 Jahre leben würde. Die zwei Jahre wurden mir voll geschenkt. Danke! Das Vorsprechen in der Uniklinik im Januar habe ich bis jetzt geschwänzt, weil ich nichts von Transplantation hören kann. "Schau mer mal!"
Euch alle grüße ich herzlich und danke für's Zuhören!
Karin
Samstag, 17. April 2010
Bin unendlich traurig
in Baunatal im letzten Herbst haben wir noch zusammen gescherzt. Sie war flott und jung (50) und hatte MDS wie ich. Heute erfahre ich, dass Lydia die Stammzell-Transplantation nicht überlebt hat. Sie war mein großes Vorbild. Nun bin ich am Boden zerstört.
Liebe Grüße
Karin
Mittwoch, 14. April 2010
Xenias Geburtstagsparty
Nun ist Enkelin Xenia auch schon 13 Jahre alt geworden. Wie die Zeit vergeht!
Grüße von Karin
Dienstag, 13. April 2010
Samstag, 10. April 2010
Hallo, Ihr Lieben!
Es ist einerseits schön so alt zu werden. Hoffen wir das Beste. Insgeheim wünschte ich mir ein klein wenig mehr Respekt und Höflichkeit der "Retter". Möglicherweise stumpft man auch ab in diesem harten Job.
Euch wünsche ich ein schönes (nach Berlin ein warmes Wochenende)
Herzlich
Karin
Donnerstag, 8. April 2010
Bis alles wieder im Lot ist, dauert es.
Alles bestens, aber fast keine Zeit für den PC.
An Ostern waren Suz und family zum Essen da, dann Jo und gestern Erika, Hans und Melitta. Es war ein sehr schöner Abend. Seit langem gab es wiedermal Tafelspitz St. Magdalena. Also echt fein und zart, kein Vergleich zur Suppenfleisch-Zubereitungsart.
Der Gärtner war auch da. Pflanzen aus dem Winterquartier raus. Hoffentlich gibt es keinen Frost mehr. Nun kann die Freiluftsaison beginnen. Ich freue mich. Werner hat im Wintergarten Stockflecken in der Ecke weggemacht, so dass wir auch dort wieder Einzug halten können.
Montag habe ich Termin bei der Hausärztin zwecks Blutkontrolle, letzte war vor dem Urlaub. Hoffe, dass die Werte so sind wie ich mich fühle - nämlich gut.
Beinah hätt ich's vergessen, Nordic walking habe ich wieder gemacht. Echt befreiend und hat gut getan!
Ich hoffe, auch Euch geht es gut mit der zunehmenden Wärme.
Herzlich grüßt Euch
Karin
Freitag, 2. April 2010
Wieder zu Hause
Nach einer Etappen-Nacht in Annecy le vieux sind wir am Mittwoch wieder zu Hause gelandet. Verkehrsmäßig alles bestens gelaufen.
Bruderherz Jo hat uns gleich mal verköstigt. War einfach super. Danke, lieber Jo!
Heute am Karfreitag kommen Yvonne und Elisabeth, ältere Damen aus der Straße zum Kaffee. Muß gleich den Waffelteig dafür ansetzen.
Wunderbares Wetter heute! Es schmerzt also nicht, nicht mehr in der Provence zu sein.
Herzlich grüßt
Karin
Montag, 29. März 2010
Besuch der Ölmühle/Olivenplantage Delmotte
Letzter Tag in St. Trop'. Wir hoffen, wenn wir morgen schon fahren nicht so sehr in Osterverkehr zu kommen. Leider klappt es nicht, bei Elke in Neuchâtel einen Stop einzulegen. Sie ist so stark erkältet. Das Risiko ist mir zu groß. Schade, wir hätten Spaß gehabt, uns wiederzusehen. Wahrscheinlich übernachten wir vor Genf. Dann ist die letzte Etappe nicht mehr so weit.
Wunderbares Wetter, warm und kein Bißchen Mistral.
Heute morgen fuhren wir nach Fréjus um den Golf herum, um bei Madame Delmotte von ihrem wunderbaren Olivenöl zu kaufen.
Seid alle herzlich gegrüßt
Karin
Sonntag, 28. März 2010
Mistral......
Die ganze Nacht hindurch hat der Mistral lautstark getobt, die Terassenmöbel hin und hergeschoben und den Tisch umgekippt. Heute früh war dann alles friedlich und ruhig. Die Sonne hat sehr heiß gebrannt. Bei den Yachten standen heute keine Schuhe bei diesem Wind, der zeitwewise wieder heftig werden konnte.
Man merkt, dass die Ferien begonnen haben. Es wimmelt von Menschen und Sprachen hier. Außerdem war heute Autosalon am neuen Hafen.
Hier gibt es die schönsten Jakobsmuscheln. Da ich sie so gerne mag, kaufte Werner neulich ein Kilo, es waren 6 oder 7 Muscheln und gab ein leckeres Essen. Nun kaufte er gestern wieder welche, sagte aber 6 oder 7 Stück statt wie neulich ein Kilo. Die Verkäuferin, nicht dumm, suchte die größten raus, letztendlich wogen sie 2 Kilo. Echte Kawenzmänner. Hat wunderbar geschmeckt und reicht morgen noch.
Joel hat es zur Zeit mit Piraten. Sah ich neulich bei einem Bettler, dass einer seiner Hunde ein Piratengesicht hatte. Heute suchte ich den Bettler, um seinen Hund für Joel zu fotografieren. Am alten Hafen fand ich ihn heute schlafend auf einer Bank. Für meine 2 Euro durfte ich den Köter ablichten, sooft ich wollte.
Seid herzlich gegrüßt von der Côte d'Azur mit ihrem Sch...mistral!
Karin
Samstag, 27. März 2010
Kurzbericht
Das hat uns gerade noch gefehlt. Mistral!!!!!! bei strahlendem Sonnenschein und Windstärke -reißt die Mütze vom Kopf. Das Wetter strengt uns an. Vielleicht fahren wir früher als geplant nach Hause.
Euch liebe Grüße
Karin
Freitag, 26. März 2010
Donnerstag, 25. März 2010

Hallo,Ihr Lieben!
Es geht uns gut. Heute waren wir wieder in Ramatuelle auf dem Markt und beim Metzger. Der war mal in Reutlingen stationiert und wurde in Tübingen operiert. Ihm hat es in Deutschland gut gefallen, hat er uns erzählt.
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Die Leute auf den Yachten lassen ihre Schlappen immer auf dem Anlegeplatz stehen. Ist lustig! Ob die jemals geklaut werden?
Herzliche Grüße
Karin
Dienstag, 23. März 2010
Ausflug nach Grimaud Village




Hallo, Ihr Lieben!
Heute war der wärmste Tag. Gegen Mittag waren wir auf dem Markt in St. Trop' und nachmittags war Grimaud Village angesagt. Die Zitronentorte im Café au château dort ist die Beste von ganz Frankreich. Ich hätte mich gerne noch verweilt, weiß nicht, was mit Werner los war. Er wollte wieder zurück. Haben dann auf dem Balkon Schach gespielt in der Sonne. War auch schön.
Wahrscheinlich ist in Deutschland Superwetter, alle sind draußen und keiner Hat Lust, mir was auf den PC zu schreiben.
Euch allen liebe Grüße
Karin
Montag, 22. März 2010
St. Trop'.....by night
Saint Tropez ist eine Halbinsel. Sie heißt Ile de St. Tropez. Ringsherum Meer. Letzte Nacht bin ich durch ein Läuten aufgewacht. O, denke ich, da ist ein Schiff in Seenot. Immer wieder klingelt es. Nein, da müßte längst Hilfe eingetroffen sein. Das Klingeln mitten in der Nacht ist etwas anderes. O je, denke ich, mich an ein Bild von Albrecht Dürer erinnernd, es ist der Sensenmann, der klingelt. Will der mich holen, ein mit schwarzem Mantel bedecktes Skelett. Mir geht es doch gut, Es bimmelt und bimmelt, immer wieder. Werner wacht auf. "Hörst Du das Klingeln" frage ich." Nee", brummelt er schlaftrunken. O je, jetzt habe ich Tinnitus, denke ich. Es kliungelt wieder. Werner hat es auch gehört. Also kein Tinnitus. Ich werde verrückt, kann nicht schlafen mit dem Gebimmel. Wer ärgert uns denn so mitten in der Nacht? Kein Oropax zur Hand. Werner steht auf. Untersucht alle Elektrogeräte, denn zu Hause klingeln die manchmal auch. Den Fernseher ohne deutsches Programm, den Kühlschrank, das Backrohr, die Spülmaschine... nichts. Zum Schluß noch die Handys. Das eine ok., das andere benutzen wir nur ganz selten, hat wenig Saft drauf. Ich stecke das Ladegerät an...das Klingeln ist weg und wir können gut schlafen.
Noch nie hat es an der Côte d'Azur geregnet, als wir da waren. Gestern und heute nieselt es. Dafür haben wir endlich ein Schachspiel kaufen können in Gogolin. Wunderbar. In Gogolin hat übrigens Hildegard Knef mal 'ne Zeit lang gelebt.
Herzlichst bis morgen
Karin
Freitag, 19. März 2010
Am alten Hafen


Heute gibt's Jakobsmuscheln @ Max.....Hallo, Ihr Lieben!
Ich staune und bin dankbar, wie komplikationslos meine Krankheit verläuft. Dass ich hier Urlaub mache, hätte ich vor zwei Jahren nicht gedacht. Wunderbar!
Andere Widrigkeiten haben wir zu bewältigen. Das Aklimatisieren geht etwas langsamer als früher. Jedenfalls ist mein süßer Werner noch nicht zu seiner Höchstform an Charme aufgelaufen. Noch in Gréoux, am Vorabend unserer Weiterreise brach Werners Stiftzahn ab. Obwohl wir das Wasser sofort stoppten, blieb die Suche im Siphon anderntags erfolglos. Gut, dass da eine Brücke über dem Zahn ist. Nun hat Gréoux wenigstens ein wenig Gold in der Kanalisation. Des weiteren haben wir unser Schachspiel zu Hause vergessen. Kaufen kann man es hier auch nicht. Vielleicht haben wir Glück auf einem Flohmarkt. Wir haben echte Entzugserscheinungen! Und für Werner unerträglich, diesmal gibt es kein einziges deutsches Programm im Fernsehen. Zu guter Letzt vergaß er seinen Weltempfänger mitzunehmen. Ich bin also mehr als sonst gefordert, ihn bei Laune zu halten. Nun ist er gerade beim Joggen. Das ist schon mal was. Heute morgen hat er sein Elend zusammengefasst: Kein Radio, kein Fernsehen und die Zeitung von gestern. Wir lachen halt darüber.
Da man an der Côte d'Azur erfahrungsgemäß nicht im Restaurant essen kann (schmeckt nicht, wahnsinnig überteuert, echter Touristennepp) bereiten wir unsere Mahlzeiten selbst zu. Wir kennen gute Quellen für die Produkte.
Am ersten Abend gab es gefüllte Sardinen mit Spargel, gestern provençalisches Lamm aus der Keule mit überbackenem Fenchel und gefüllten Tomaten, auch provençalisch (Petersilie, Knoblauch, Paniermehl, etwas Olivenöl, 15 Minuten im Backrohr). Die Fleischterrine mit feinen Kräutern schmeckte phantastisch. Wir kennen einen Metzger in Ramatuelle (hübsches Bergdorf, wo übrigens zeitweise Romy Schneider wohnte) mitten in uraltem Gemäuer, wo nie ein Sonnenstrahl hinkommt. Lustig: der große Hund vor uns im Laden sei fremd und ließe sich einfach nicht hinausbitten!!!!!!!!!
Mir schien, die berühmten Yachten im alten Hafen sind dieses Jahr nicht ganz so protzig wie sonst. Ob das mit der Finanzkrise zusammenhängt?
Für heute ist Bummeln im alten Hafen angesagt, dann im „Jetée“ bezw. davor sitzen und bei einem Espresso auf das Meer hinausschauen.
Es liegt an Euch allen, dass es mir so gut geht. Das ich Euch erzählen kann durch diesen Blog. Danke!
Liebe Grüße
Donnerstag, 18. März 2010
Hallo, Ihr Lieben!
Das Hochladen der Bilder dauert so lange.
Es geht uns gut, allmählich haben wir uns hier in St. Trop' eingewöhnt. Das dauert auch ein wenig. In Gréoux haben wir gelacht und gelästert und gesagt: Ce sont les privilèges du troisième âge...
Unsere Freundin Mauricette macht zur Zeit eine Kur in Gréoux, so haben wir mit ihr und Carlos einen schönen Abend verbracht im Hotel des Alpes, während Jacqueline zur Dialyse mußte nach Manosque. Mauricette ist jetzt genau 89 Jahre alt. Man glaubt es nicht.
Erste Überraschung in St. Tropez, die Mimosen haben noch geblüht. Wunderschön. Der Winter war auch hier sehr kalt, die Vegetation ist im Vergleich zu den Vorjahren noch zurück. So kommen wir zum ersten Mal in den Genuß der Mimosenblüten.
Zweite Überraschung: unser Studio wurde total renoviert und umgestaltet. Andere Aufteilung und wunderschöne Möbel im provencalischem Stil. Bin so begeistert, dass ich gar nicht mehr verkaufen will.
Euch alle grüße ich herzlich von St. Trop', schicke Euch warme Sonnenstrahlen des Südens, danke für Eure Anteilnahme!
Karin
Bin froh, dass hier im Hause endlich Internetverbindung ist!
Mittwoch, 17. März 2010
In St. Trop'
wie Ihr seht, hab ich Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um ins Internet zu kommen hier in St. Trop'. Eigenartigerweise klappt das nur in einem kühlen Souterrain-Raum hier im Hause.
Wir sind also tatsächlich hierher gefahren.
Unser Zwischenstop in der Partnerstadt Greoux war überwältigend. Welch herzlicher Empfang! Schön war's unsere Freunde wiederzusehen. Auch Pascal war da mit seiner Frau Karine und seinen Töchtern Paloma und Antonia.
Am Sonntag fanden hier Regionalwahlen statt. Wir begleiteten Jacqueline und Carlos ins Wahllokal. Wir haben viele Freunde von früher getroffen. Es war herrlich und es wurde geküßt wie eh und je. Mein Arzt hat mir ja das Küssen untersagt.
Donnerstag, 11. März 2010
Mittwoch, 10. März 2010
Große Freude
Heut ist ein Freudentag, meine Blutwerte sind so, dass ich am Samstag nach Gréoux fahren kann. Wir freuen uns riesig. Euer Daumendrücken war erfolgreich. Danke! Umarmung!
Unsere Freunde sind auch ganz aus dem Häuschen, dass es klappt. Pascal mit family wird da sein. Das gibt ein Fest! Wär hätte das gedacht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Am Dienstag geht's dann weiter nach St. Trop', wo wir hoffentlich wärmende Sonnenstrahlen genießen können. Wahrscheinlich unser letzter Aufenthalt dort. Wir sind in Verkaufsverhandungen. Es ist uns einfach zu weit.
Ostern sind wir wieder zurück.
Mal sehen, wie es mit dem Internetanschluß klappt da unten. Schwierig.
Morgen geht's erst mal noch zu Suz. Raclette gibt's. Lecker! Küchenneugestaltung wird gefeiert.
Seid ganz herzlich gegrüßt mit 1 000 Dankeschön!
Karin









