Mittwoch, 29. September 2010

Gedicht von meiner Nachbarin

Hallo liebe Nachbarin,

bei der ich in Gedanken bin

um zu erfahren wie`s ihr geht

und um ihr Wohlbefinden steht.

Ob keine Sorgen, auch kein Schmerz

belastet ihr besorgtes Herz,

auch kein Ärger, keine Plage.

Aber Freude alle Tage.

All das würde ich gerne wissen.

Ich tue die Abende vermissen

an denen, wenn auch kurze Zeit

ihr Kommen hat mich sehr gefreut.

Das stets geschmackvoll gute Essen

werde niemals ich vergessen.

So manch besondren Leckerbissen

muss ich leider nun vermissen.

Auch das, was ihr Mann gekocht

habe ich stets gern gemocht.

Ich hoffe, dass mit heilem Zahn

er alles wieder essen kann.

Ihre freundschaftliche Geste

war für mich das Allerbeste

was in meinen alten Jahren

ich als Freude konnt`erfahren.

Jeden Tag ein kleines Glück.

Ich denke stets daran zurück.

Und sage nochmals tausend Dank

Leider nur per mail, aber von Herzen

Ihre Nachbarin Ingeborg Werneken


Meiner Nachbarin bringe ich nun kein Abendessen mehr. Sie hat jetzt eine Ganztagsbetreung aus Polen, dies beinhaltet auch das Zubereiten der Mahlzeiten.

Samstag, 25. September 2010

Heute kam der Befund


Trauer um Günther


Heute Nacht ist ein liebenswertes junges Mitglied (42) aus dem Leukämieforum gestorben. Er hatte eine Stammzelltransplantation hinter sich und bekam vor einem Jahr Bauchspeicheldrüsenkrebs. Er hat viel mitmachen müssen, hat sich zum Schluß gegen weitere Chemos entschieden. Nachdem er keine Nahrung und kein Trinken mehr zu sich nahm, ging es sehr schnell. Seine junge Frau, Gabi, hatte ihn zu Hause betreut.
Ich weine um ihn.
Karin

Freitag, 24. September 2010

Gesines Geburtstag

Hallo, ihr Lieben!
Gestern haben wir schön Geburtstag gefeiert bei Jo und Gesine. Wohl das letzte Mal in ihrem Haus, da sie ja im Oktober nach Bayern ziehen. Tatjana, Gesines Cousine und ihr Mann Jojo aus Köln waren mit von der Partie. Wir hatten viel Spaß miteinander. Das Essen mundete vorzüglich. Eine kleine Portion Wehmut schlich sich ein, weil sie uns verlassen. Tatjana meinte aber, in Bayern ist man schnell.....
Liebe Grüße
Karin

Mittwoch, 22. September 2010

Joels Schultüte

Einige Stunden haben Suz und Joel an diesem Prachtstück gebastelt

Samstag, 18. September 2010

Joels Einschulung

Jo und Gesine
So schnell werde ich von den beiden kein Foto mehr im Rössle machen können,
sie ziehen ja am 11. Oktober nach Bayern


Karin und Werner

Aenne und Suz

Mike, Gesine und Jo im Rössle

Joels erster Schultag

Hallo, Ihr Lieben!
Joels Einschulung dauerte bis zum Abend. Da war nichts mehr mit Kaffeetrinken. Wir trafen uns im Rössle in St. Ulrich zum Abendessen. Joel bekam von uns eine Halskette mit einem Stein, der Joel in der Schule begleitet. Ein Dumortierit hilft das Leben leicht und beschwingt in vollen Zügen zu genießen. In schwierigen Phasen gibt er Mut und Zuversicht.
Genau zum Schulanfang fiel auch Joels Wackelzahn aus. Nun ist er ein echter Schulerbub!
_________________________________________________________
Die gestrige Untersuchung beim Hämatologen, der mir damals mein Todesurteil verkündete, verlief angenehm und positiv. Ich sagte ihm, ich persönlich sei nicht so erbaut von den Untersuchungen wegen Baustellen, die sich auftun könnten. Mein Freund (Fritz) bestünde darauf und ich würde seinem Rat folgen. "Mit Erfolg, wie man sieht," war die Antwort des Hämatologen. Danke, lieber Fritz! Die Untersuchung verlief sehr positiv. Zum Schluß meinte der Hämatologe, also bis dann in zwei Jahren! Damals prognostizierte er mir eine maximale Lebenserwartung von 2 Jahren. Einfach schön!
Er meinte, für mich wäre es eine vorteilhafte Option, die Milz herauszuoperieren, um damit die Thrombozytenzahl zu erhöhen. Ich werde darüber nachdenken.
_________________________________________________________
Aenne ist zur Zeit wieder bei uns bis Sonntag. Zum zweiten Mal hat sie uns jetzt mit einem feinen Essen verwöhnt. Heute gab's ein Thai-Essen, scharf aber super! Danke, liebe Aenne!___________________________________________________
Nun habe ich mein Nordic walking-Programm wieder aufgenommen. Wunderbar, dass ich wieder fit bin. Ich bin sehr dankbar. Alles wie ein Wunder!
Habt Dank für Eure liebevolle Begleitung.
Ich umarme Euch
Karin

Samstag, 11. September 2010

Mein Garten



Hallo, Ihr Lieben!
Einen Garten zu haben ist wunderschön. Ich habe auch einen Zitronenbaum im Kübel. Der Anblick von reifen Zitronen gefällt mir. Ab und zu sind die Zitronen auch Retter in der Not, wenn wir welche brauchen und sie gerade alle geworden sind.
In den letzten Tagen entdecke ich Fraßspuren an den Blättern, der Grund, warum ich ihn täglich ausgiebig inspiziere. Heute habe ich zugeschlagen, zwei mir fremde geflügelte Käfer und zwei weitere heuschreckenähnliche Insekten habe ich entdeckt. Diese waren wunderschön dunkelgrün, es kann gar nicht anders sein, als dass diese ihren Wanst mit meinen Zitronenblättern gefüllt haben. Ich mußte mich schnell entscheiden, bevor sie weg waren, also kein Foto und schnell handeln. Nun bin ich gespannt, ob ich alle erwischt habe.
So ein kleiner Garten und doch muß ich dauernd auf der Hut sein......
___________________________________________________
Letzten Montag war Fritz bei uns zum Frühstück, in 3,5 Stunden zu uns geradelt...Er braucht Fitness für eine Bergbesteigung.
Nun er hat mich solange bearbeitet, dass ich mich entschlossen habe diverse Untersuchungen durchführen zu lassen. Lunge, Leber, Niere, Blase usw. Nächsten Freitag habe ich Termin beim Hämatologen, der mir seinerzeit "die Diagnose" mitgeteilt hat. Die Untersuchungen sind Ultraschall, Röntgen und Urinkultur. Nichts, was weh tut. Nur, es könnten sich ja neue Baustellen auftun. Ich muß nur in seine Praxis, in der Uniklinik hätte ich tausend Stellen und tausend Ärzte gehabt. Bei ihm ist das für mich schon komfortabler. Fritz ist einfach beunruhigt wegen der schlechten Urinwerte und will deshalb diese Untersuchung. Die Lunge will er, um zu sehen, ob meine Bronchitis ganz weg ist.
Also wieder mal Daumendrücken! Ich danke Euch! Mulmig ist mir schon.
Herzliche Grüße
Karin

Sonntag, 5. September 2010

Neue Brücke

Hallo, Ihr Lieben!
Am Freitag haben die Gärtner endlich die morsche Brücke ersetzt. Nun kann man wieder gefahrlos den Teich überqueren. Joel hat es gleich ausprobiert. Mit Suz und family speisten wir gestern abend. Kaninchen und Serviettenknödel.
Übrigens geht es sehr schnell, dass das Holz die graue Patina annimmt.
Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag.
Herzliche Grüße
Karin

Donnerstag, 2. September 2010

Joels Zahnlücke/Wackelzahn

Hallo, Ihr Lieben!
Suz und family sind wieder wohlbehalten aus Kroatien zurück. Joel, nun als Schulkind typisch mit Wackelzahn und Lücke.
Gestern war Kartoffelpufferparty. Unser Freund und Medizinberater Fritz liebt Kartoffelpuffer über alles. Seine Frau Friederike macht eine Amerikarundreise. So haben wir den Strohwitwer mit Helge, Jo und Gesine eingeladen. Der selbst eingelegte Lachs hat vorzüglich geschmeckt. Auch die Kartoffelpuffer dazu schmeckte einfach lecker.
Dass wir das bewerkstelligen konnten, ist der Beweis, dass es mir wieder gut geht und ich fit bin.
Seid alle lieb gegrüßt
Karin

Samstag, 28. August 2010

Einigermaßen fit

Omi mit Tante Frieda im Löwen bei der Kommunionfeier von Aenne und Babs 1970

Heute bin ich endlich wieder mal rausgekommen. Wir haben im Löwen zu Abend gegessen. Habe gut durchgehalten, kein Hustenanfall mehr.
Apero draußen, Essen drin.


Vor diesem Kachelofen saß meine Mutter als wir die Kommunion von Aenne und Babs feierten vor genau 42 Jahren

Aennes Besuch

Hallo, Ihr Lieben!
Tochter Aenne aus München ist hier. Sie hat mächtig gesorgt, dass ich mich schone. Es geht mir auch schon viel besser. Vor allen Dingen kann ich endlich wieder richtig essen. Dann gibt's auch wieder Kraft. Danke Aenne! Samuel ist am Mittwoch abgereist. Er macht nun mit der andern Oma Brigitte Urlaub am Gardasee.
Am Sonntag kommen Suz und family wieder zurück aus ihrem Kroatienurlaub. Dann steht Joels Einschulung bevor.
Seid alle lieb gegrüßt
Karin

Freitag, 20. August 2010

Einladung bei Suz mit Samuel

"Tante Suz" mit Neffe Samuel

3 meiner Enkel bei Suz im Garten

Hallo, Ihr Lieben!
Gestern verbrachten wir einen wunderschönen Abend bei Suz. Nach dem Apero im Garten genossen wir eine interessante Lauchcremesuppe, vorzügliches Lasagne mit Gurkensalat. Zum Nachtisch gab's Beerensoße auf Sahne-Yoghurt-Eiweiß Creme. Außer dem Gurkensalat konnte ich alles wunderbar beißen. Suz gab sich große Mühe. Vielen Dank!
Euch liebe Grüße
Karin

Mittwoch, 18. August 2010

Heute in der Badischen Zeitung

Raupen haben den Buchswald kahl gefressen

Falterart breitet sich aus.

GRENZACH-WYHLEN. Die Raupen der erst seit wenigen Jahren in Südbaden vorkommenden Falterart Buchbaumzünsler (siehe Bild) haben in Grenzach-Wyhlen einen rund 150 Hektar großen Buchswald nahezu kahlgefressen. Das Gebiet ist Teil des Naturschutzgebiets "Wälder bei Wyhlen". Denn Grenzach-Wyhlen gilt als der Ort mit dem nördlichsten Vorkommens von Buchswäldern, die eigentlich in mediterranen Zonen zuhause sind. Die aus Asien importierte Schmetterlingsart, die ihre Eier auf die beliebte, immergrüne Heckenpflanze Buchs legt und bislang keine natürlichen Fressfeinde zu haben scheint, ist weiter auf dem Vormarsch.

Grenzach-Wyhlen und sein Buchswald gehören seit Jahrhunderten zusammen. Umso wuchtiger trifft der jetzige Zustand die Menschen: Statt satten Grüns finden sie nur abgefressene Zweige vor – und bis zu fünf Zentimeter lange Raupen, die zu Hunderten von den Bäumen hängen. Im vergangenen Jahr hatten Experten noch angenommen, ein Pilz wäre die größere Gefahr für das Naturschutzgebiet.

"Der Buchsbaumzünsler hat den Buchswald in den vergangenen Wochen fast vollkommen kahl gefressen", bestätigt Revierförster Markus Dischinger. Die Raupen stehen nun kurz vor der Verpuppung. Jeder der weiblichen Falter kann wieder 50 bis 100 Eier ablegen. Innerhalb eines Jahres sind drei Generationen Buchsbaumzünsler möglich. Man könne nur hoffen, dass die Population des Zünslers im Frühjahr kollabiere, weil er sich selbst seine Nahrungsgrundlage entzogen habe, meint der Förster. Denn eine Bekämpfung des Schädlings ist in dem unzugänglichen Gebiet nicht zu bewerkstelligen. Fachleute setzen nun auf die "Selbstheilungskräfte der Natur" und hoffen, dass der widerstandsfähige Buchs im neuen Jahr wieder austreibt – und schneller sein wird als der Schädling. "Vom Buchswald, wie wir ihn bisher kannten, müssen wir aber wohl Abschied nehmen", meinte Bürgermeister Jörg Lutz.

Neue Werte

Hallo; Ihr Lieben!
Mit den heutigen Werten bin ich sehr zufrieden. Es ist erlösend, wenn die Thrombos wieder ansteigen.
Samuel ist da. Schön!
Herzliche Grüße
Karin

Dienstag, 17. August 2010

Buchsbaumzünsler

Ob zum Zeitpunkt dieser Aufnahme der Zerstörer schon am Werk war? 21/06/10

Hallo, Ihr Lieben!
In der Tat, es geht mir heute viel besser, bin nur noch schwach, liege viel. Bin gespannt auf die Blutwerte. Prischa mailt sie mir heute abend.
Mein Garten, meine Energiequelle! Nach Catalpa- und Bambusproblemen bin ich dieses Jahr mit dem Buchszünsler konfrontiert. Die Buchskugeln (z. T. über 20 Jahre alt und selbst gezogen) sind von dem Schädling befallen. Bis jetzt habe ich welche abgesammelt. ob ich alle erwische ist sehr fraglich. Vielleicht kann ich mich eines Tages nur noch an den Fotos erfreuen oder eine Fachfirma muß Gift spritzen. Das mag ich gar nicht.
Ärgerlich! Es wird eine Lösung geben. 13 verschieden große Kugeln zieren den Garten!
Euch grüße ich herzlich
Karin

http://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/pflanzenschutz/hausgarten/zierpflanzen/z-20.htm

Montag, 16. August 2010

Wasserstandsmeldungen

Hallo, ihr Lieben!
Heute war ich bei Prischa. Ein Nerv hat sich eingklemmt, vielleicht durch das heftige Husten, daher meine Rückenschmerzen. Ansonsten wird morgen Blut abgenommen. Dann kann er sehen, ob meine Beschwerden mit der Leukämie zu tun haben oder ob es eben nur "eine leichte Bronchitis" war. In meinem Mund am Oberkiefer ganz oben ist eine erbsengroße Fleischwunde, die mir das Kauen verunmöglicht.
Diese muß ich nur spülen.
Mein Appetit kehrt zurück. Das ist ein gutes Zeichen. Vorerst eben nur flüssige Speisen. Eine feine Nudelsupp heute hat mir vorzüglich geschmeckt. Ich glaube, es geht aufwärts.
Prischa hat mir ein wenig die Leviten verlesen, von wegen Einladung usw. und sich übernehmen in meinem Zustand. Ich darf in nächster Zeit nichts für andere machen.
Werner war mit beim Arzt. Schon weil er mich fahren mußte. In Frankreich ist meinem Bruderherz ein Deutscher hintenreingefahren, als er an der roten Ampel wartete. Da er eilig nach München mußte, hat er unsern Wagen genommen und seinen etwas beschädigten bei uns gelassen. Kurze Strecken in der Stadt sind kein Problem, aber über die Autobahn nach München wäre es zu riskant. Und mit diesem Auto von Jo fuhren wir zu Prischa. Es ist nicht weit, aber ich hätte es nicht bewältigt zu Fuß. Übrigens waren Amelie, Geraldine und noch ein anderes Mädchen im Auto. Sie tragen nun eine Halskrause; gut, dass es so glimpflich abging.
Samuel kommt, vielleicht entdeckt er Fähigkeiten als Krankenpfleger oder Koch. Er freut sich, wir freuen uns und ein offener Umgang mit den Realitäten kann auch reizvoll sein. Er ist ja ein junger Mann.
Außerdem kommt diese Woche die neue Spülmaschine. Sie macht das Leben wirklich leichter. Ich kann ja nun ein Lied davon singen.
Vielleicht ist es auch mal reizvoll auf der sog. faulen Haut zu liegen und die beiden Männer machen die Arbeit.
Ich grüße Euch alle herzlich
Karin

Sonntag, 15. August 2010

Hallo, Ihr Lieben!

Mir geht es so schlecht, dass ich nur mühsam an PC kann.
Die Bronchitis ist fast weg. nun habe ich Schmerzen im Rücken, dass ich mich fast nicht bewegen kann. Ich habe mich übernommen.
Letzten Freitag hatte ich Einladung, nur 2 Personen auf 1/2 8 Uhr. Um halb sechs bin ich zusammengebrochen, konnte nichts mehr machen. Wollte alles bereits Vorbereitet in den Müll werfen und ins Restaurant gehen. Wir überlegten hin und her. Werner hat dann alles alleine gemacht mit einigen Abstrichen beim Menu. Ich habe mich dann gequält, die Gäste sind dann auch sehr früh gegangen, da sie sahen, dass es mir nicht gut ging. Seither liege ich im Bett. Werner schmiert mich immer wieder ein am Rücken, das mildert die Schmerzen. Außerdem ist mein Gaumen geschwollen, dass ich keine feste Nahrung zu mir nehmen kann. Fieber habe ich nicht.
Nun erlebe ich zum ersten Mal Schwäche. Ich kann meinen Leidensgenossen mit niederm HB-Wert nachfühlen. Vermute, es ist bei mir nicht der HB-Wert.
Morgen werde ich mit Prischa reden, ob eine Thrombogabe vielleicht sinnvoll ist. Wenn es mir nicht besser geht und ich keine Kraft habe, muß er zu mir kommen.
Notarzt und Krankenhaus will ich nicht. Ich denke, dass es mir wieder besser gehen wird und das nicht der Anfang vom Ende ist.
Am Dienstag kommt mein Enkel Samuel, einmal im Jahr. Der Gram ihm absagen zu müssen, ist noch schlimmer als mein Leiden, drum hoffe ich.

Seid lieb gegrüßt
Karin