Donnerstag, 22. Oktober 2009
Entwarnung
Hallo, Ihr Lieben!
Ihr habt so doll Daumen gedrückt, Wahnsinn! Die heutige Blutuntersuchung bei meiner Hausärztin ergab 24 000 Thrombos. Das ist ok. Immer diese Aufregungen im Zusammenhang mit der Uniklinik. Bin wie erlöst. Wie es zu diesem Ausrutscher kommen konnte, weiß ich nicht. Egal!
Morgen fahre ich nach Kassel. Bin so sehr happy!
___________________________________________________________
Die vierstündige OP an dem 10 Monate alten Säugling, der von dem Hund malträtiert wurde, ist sehr gut verlaufen. Das Baby ist wohlauf. Mein Nachbar Klaus, der Großvater atmet auf. Wir sind alle froh.
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Eine glückliche Karin umarmt Euch!
Ihr habt so doll Daumen gedrückt, Wahnsinn! Die heutige Blutuntersuchung bei meiner Hausärztin ergab 24 000 Thrombos. Das ist ok. Immer diese Aufregungen im Zusammenhang mit der Uniklinik. Bin wie erlöst. Wie es zu diesem Ausrutscher kommen konnte, weiß ich nicht. Egal!
Morgen fahre ich nach Kassel. Bin so sehr happy!
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Die vierstündige OP an dem 10 Monate alten Säugling, der von dem Hund malträtiert wurde, ist sehr gut verlaufen. Das Baby ist wohlauf. Mein Nachbar Klaus, der Großvater atmet auf. Wir sind alle froh.
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Eine glückliche Karin umarmt Euch!
Hana ist da
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Hallo, Ihr Lieben!
Gestern habe ich mir die Fahrkarte nach Kassel gekauft, um ein schönes Kennenlern-Wochenende mit Leuten aus meinem Leukämie-Forum zu genießen. Darauf freute ich mich schon lange Zeit.
Nun war heute der halbjährliche Routine-Kontrolltermin in der Uniklinik. Bluttest, Untersuchung.
Ich denke, ich höre nicht recht, 3 000 nicht 30 000 Thrombos wurden gemessen. 15 000 wäre limit gewesen zur Chemo+Stammzelltransplantation. Was nun?
Ich fühle mich gut, keine Blutungen. Die andern Werte auch ok. Nun muß ich am Freitag wieder in die Uniklinik, nochmal Bluttest. Prof. Finke will sehen, ob sich der Trend bestätigt. Eventuell Thrombozyten-Transfusion oder eine Therapie mit Vidaza-Spritzen, die eine Zeit lang Thrombozyten erhöhen können. Wahrscheinlich nichts mit dem Wochenende in Kassel. Es gibt immer wieder solche Hämmer. Die Krankheit ist da, sie läßt mich lange beschwerdefrei leben, dafür bin ich dankbar. Aber irgendwann ist vorbei. Eben rief die Uniklinik an, bei der Handauszählung wurden 9 000 Thrombos gemessen. Werner sagt, es ist zuviel Stress, wenn ich reise und vor allem bin ich immunmäßig äußerst gefährdet. Wir wissen nicht, wann wir in der Uniklinik fertig sind und welche Konsquenzen am Freitag gezogen werden.
Ich bin traurig, dass ich das Treffen in Kassel versäume.
Wäre die Kontrolluntersuchung nach dem Treffen gewesen, wäre ich ahnungslos hingefahren.
__________________________________________________________
@Family: im Augenblick kann ich Euch nicht anrufen. Nicht böse sein!
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Ich grüße Euch alle ganz herzlich. Danke für bisheriges Daumendrücken und bitte Euch, es weiter zu tun.
Karin
Gestern habe ich mir die Fahrkarte nach Kassel gekauft, um ein schönes Kennenlern-Wochenende mit Leuten aus meinem Leukämie-Forum zu genießen. Darauf freute ich mich schon lange Zeit.
Nun war heute der halbjährliche Routine-Kontrolltermin in der Uniklinik. Bluttest, Untersuchung.
Ich denke, ich höre nicht recht, 3 000 nicht 30 000 Thrombos wurden gemessen. 15 000 wäre limit gewesen zur Chemo+Stammzelltransplantation. Was nun?
Ich fühle mich gut, keine Blutungen. Die andern Werte auch ok. Nun muß ich am Freitag wieder in die Uniklinik, nochmal Bluttest. Prof. Finke will sehen, ob sich der Trend bestätigt. Eventuell Thrombozyten-Transfusion oder eine Therapie mit Vidaza-Spritzen, die eine Zeit lang Thrombozyten erhöhen können. Wahrscheinlich nichts mit dem Wochenende in Kassel. Es gibt immer wieder solche Hämmer. Die Krankheit ist da, sie läßt mich lange beschwerdefrei leben, dafür bin ich dankbar. Aber irgendwann ist vorbei. Eben rief die Uniklinik an, bei der Handauszählung wurden 9 000 Thrombos gemessen. Werner sagt, es ist zuviel Stress, wenn ich reise und vor allem bin ich immunmäßig äußerst gefährdet. Wir wissen nicht, wann wir in der Uniklinik fertig sind und welche Konsquenzen am Freitag gezogen werden.
Ich bin traurig, dass ich das Treffen in Kassel versäume.
Wäre die Kontrolluntersuchung nach dem Treffen gewesen, wäre ich ahnungslos hingefahren.
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@Family: im Augenblick kann ich Euch nicht anrufen. Nicht böse sein!
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Ich grüße Euch alle ganz herzlich. Danke für bisheriges Daumendrücken und bitte Euch, es weiter zu tun.
Karin
Samstag, 17. Oktober 2009
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Meine Nachbarin ist Dichterin
Schön, dass ich eine Nachbarin habe, die mir so schöne Gedichte verehrt. Vielen Dank! Ich poste sie, damit Ihr auch Freude daran haben könnt. Herzliche Grüße Karin
Ingeborg Werneken
http://fremde-welt.blogspot.com/
Ingeborg Werneken
http://fremde-welt.blogspot.com/
Es war im Herbst, ein kleines Blatt
sein grünes Kleid verloren hat.
Nun herbstlich bunt zur Erde fiel.
Es tanzte fröhlich, wie im Spiel
im leichten Wind es schwebte,
als ob es ewig lebte.
Des Tages letzter Sonnenstrahl
berührte es zum letzten mal
und gab ihm einen letzten Kuß.
Wie schade, daß es sterben muß.
Wie schade, daß der Sommer vorbei ist, sagt ingwer
Mittwoch, 14. Oktober 2009
Kleine Geburtstagsfeier im Rössle in St.Ulrich
Hallo, Ihr Lieben,
von Herzen danke ich für Eure guten Wünsche. Ich habe mich sehr gefreut. Miggi, Heike und Paul aus Berlin, Jo und Gesine aus Florida, Saskia aus Köln, Margrit und Heinz aus Hessen, Anny aus Österreich, Renate aus Norsingen, Elena aus Italien, Brita und Fritz, der aus seiner Reha anrief. Eine Rose an der Haustür? Ich vermute Helge. Vielen Dank!
72 zu werden ist doch auch schon was. Ich hätte es bei Diagnosestellung nicht geglaubt. Ich bin dankbar.
Ihr habt viele guten Gedanken für mich. Das ist es. Habt Dank!
Herzliche Grüße
Karin
von Herzen danke ich für Eure guten Wünsche. Ich habe mich sehr gefreut. Miggi, Heike und Paul aus Berlin, Jo und Gesine aus Florida, Saskia aus Köln, Margrit und Heinz aus Hessen, Anny aus Österreich, Renate aus Norsingen, Elena aus Italien, Brita und Fritz, der aus seiner Reha anrief. Eine Rose an der Haustür? Ich vermute Helge. Vielen Dank!
72 zu werden ist doch auch schon was. Ich hätte es bei Diagnosestellung nicht geglaubt. Ich bin dankbar.
Ihr habt viele guten Gedanken für mich. Das ist es. Habt Dank!
Herzliche Grüße
Karin
Montag, 12. Oktober 2009
Programm 3. Patienten-und Angehörigen-Forum
Samstag, 10. Oktober 2009
Suzys und Mikes großes 90er Fest
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Yvonnes Baby lebensgefährlich verletzt
@family
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/hund-beisst-saeugling-in-den-kopf
Wir sind fix und fertig. Yvonne ist die Tochter unseres Nachbarn Klaus T., hier aufgewachsen und befreundet mit Suz. Die Hundehalterin ist die Vermieterin von Yvonnes Wohnung, sie wohnt im selben Haus wie Yvonne. Yvonne wollte mit ihrem Mann zu Suzys Fest am Freitag kommen. Yvonnes Schwester Nicole wird wohl auch nicht wie vorgesehen ums Feiern sein!
Das Unglück ist nicht zu fassen.
15.34h
Eben hat Suz angerufen: Der Junge scheint überm Berg zu sein. Eine Operation am Schädel steht noch aus. Das Kind muss sich erst ein wenig erholen.
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/hund-beisst-saeugling-in-den-kopf
Wir sind fix und fertig. Yvonne ist die Tochter unseres Nachbarn Klaus T., hier aufgewachsen und befreundet mit Suz. Die Hundehalterin ist die Vermieterin von Yvonnes Wohnung, sie wohnt im selben Haus wie Yvonne. Yvonne wollte mit ihrem Mann zu Suzys Fest am Freitag kommen. Yvonnes Schwester Nicole wird wohl auch nicht wie vorgesehen ums Feiern sein!
Das Unglück ist nicht zu fassen.
15.34h
Eben hat Suz angerufen: Der Junge scheint überm Berg zu sein. Eine Operation am Schädel steht noch aus. Das Kind muss sich erst ein wenig erholen.
Montag, 28. September 2009
Kummer mit dem Catalpa-Baum
Hallo, Ihr Lieben,
nachdem wir die Rhizomkatastrophe hinter uns gebracht haben, macht die Catalpa im Garten Kummer. Sie ist befallen von der Maulbeerbaum-Schildlaus.
http://www.landwirtschaft-mlr.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/show/1113015_l1/Maulbeerschildlaus.pdf
Bin in Email-Kontakt mit der Firma Eberts in Baden-Baden wegen eines Ersatzes. Leider würde das wieder eine totale Baustelle im Garten ergeben, was mir im Augenblick zuviel ist. Herr Eberts ist sehr liebenswürdig und kompetent, obwohl er Bambusspezialist ist. Da der Stamm noch nicht befallen ist, könnte man es mit einem radikalen Rückschnitt versuchen. Er informiert sich auch über ein systemisches Mittel, was das auch immer sein mag. Die Linden in Berlin und die Bäume in Zürichens Prachtstraße seien auch alle befallen, hab ich gelesen. Ich will natürlich kein Gift anwenden. Was die Behörden in ihren Städten dagegen machen werden, weiß ich nicht.
Im Garten tanke ich Energie, er muß ok.sein. Mit kranken Bäumen geht das nicht.
Es ist immer was los.
Mir geht es gut. Gestern haben Werner und ich unsern ersten Berganstieg nach seiner Hüft-OP gemacht. Hat uns gut getan.
Ihr wißt sicher aus der Presse, dass implantierte Hüftprothesen einer bestimmten Serie der Fa. Zimmer Defekte aufweisen und ersetzt werden müssen. Verängstigt vergleichen wir die Seriennummern, denn Werners Hüfte ist auch von dieser Firma. Bis jetzt ist alles ok und Werner hat auch keine Beschwerden. Die Leute, die es trifft, tun mir leid. Sie bekommen Briefe von der Klinik.
Laßt es Euch gut gehn und seid herzlich gegrüßt
Karin
Sonntag, 27. September 2009
Gesine und Jo in Florida
Donnerstag, 24. September 2009
Juhu, Werte gestiegen
Dienstag, 22. September 2009
Tiefpunkt
Hallo, Ihr Lieben!
Heute waren Werner und ich bei Prischa. Die schlechten Thrombozytenwerte veranlaßten uns, Infos zu erfahren, was wir machen, wenn ich zu bluten anfange. Gestern blutete ich aus nichtigem Anlaß im Ohr und im Mund. Hat aber bald wieder aufgehört. Es ist uns dabei unheimlich. Prischa hat wirklich viel Ahnung von Leukämie. Hat für uns Wichtiges erklärt. Er sagte aber auch unmißverständlich, dass ich dankbar sein könne über den bisherigen Verlauf.
Um festzustellen, ob sich der niedere Thrombo-Wert nun auf dem neuen Niveau einpendelt oder vielleicht doch wieder steigt, werden in kurzen Abständen Proben gemacht.
Möglicherweise hat die Klimaveränderung durch den Urlaub meinem Körper doch zuviel zugesetzt und Krebsaktivitäten erzeugt. Nun muß ich mich ja wieder an unser Klima hier gewöhnen, das erzeugt wiederum Stress. Nun will ich mich in dieser Woche total schonen. Ich hatte gemeint, Anna und Ihr Freund wollten morgen kommen. Werner hat gleich abgsagt. Leider! Sie hatten es für nächste Woche geplant. Jedenfalls würde ich mich freuen, wenn ich das bewältigen könnte.
Durch das Bluten im Ohr gestern höre ich rechts nichts mehr. Wird sich wieder machen.
Danke für's Lesen!
Herzliche Grüße
Karin
Heute waren Werner und ich bei Prischa. Die schlechten Thrombozytenwerte veranlaßten uns, Infos zu erfahren, was wir machen, wenn ich zu bluten anfange. Gestern blutete ich aus nichtigem Anlaß im Ohr und im Mund. Hat aber bald wieder aufgehört. Es ist uns dabei unheimlich. Prischa hat wirklich viel Ahnung von Leukämie. Hat für uns Wichtiges erklärt. Er sagte aber auch unmißverständlich, dass ich dankbar sein könne über den bisherigen Verlauf.
Um festzustellen, ob sich der niedere Thrombo-Wert nun auf dem neuen Niveau einpendelt oder vielleicht doch wieder steigt, werden in kurzen Abständen Proben gemacht.
Möglicherweise hat die Klimaveränderung durch den Urlaub meinem Körper doch zuviel zugesetzt und Krebsaktivitäten erzeugt. Nun muß ich mich ja wieder an unser Klima hier gewöhnen, das erzeugt wiederum Stress. Nun will ich mich in dieser Woche total schonen. Ich hatte gemeint, Anna und Ihr Freund wollten morgen kommen. Werner hat gleich abgsagt. Leider! Sie hatten es für nächste Woche geplant. Jedenfalls würde ich mich freuen, wenn ich das bewältigen könnte.
Durch das Bluten im Ohr gestern höre ich rechts nichts mehr. Wird sich wieder machen.
Danke für's Lesen!
Herzliche Grüße
Karin
Samstag, 19. September 2009
Dienstag, 15. September 2009
Vorzeiige Heimfahrt
Hallo, Ihr Lieben!
Was bin ich ein glücklicher Mensch, dass mir das Krankenhaus in Lesparre die Schmerzen genommen hat!
Auf Werner wirkte der gestrige Tag wie ein Schock. Er möchte das nicht noch einmal erleben. Vor allem kam er sich aus sprachlichen Gründen hilflos vor.
Heute muß ich mich erstmal von dem gestrigen Stress erholen. Eventuell reisen wir dann am Donnerstag früh ab, dass wir vorraussichtlich am Freitag gegen Mittag zu Hause sein können. Das Gespenst der 14 000 Thrombos (normal 350 -400 000) schwebt über uns. Der Arzt im Krankenhaus in Lesparre wollte mich deswegen fast nicht entlassen.
Mal sehen, wie das weitergeht.
Vor lauter Aufregung wegen meiner Schmerzen habe ich vergessen mitzuteilen, dass Samuel heute, Dienstag, ins Internat fährt.
Seine Adresse:
Evangelische Realschule
Internatsschüler Samuel H....
Frauenfeld 5-7
94496 Ortenburg
Ich denke, wenn er ab und zu Post von uns bekommt, sieht er, dass wir an ihn denken und kommt sich nicht verloren vor. Er wird sich auch daran gewönnen müssen zu antworten, damit der Quell nicht versiegt. Laptop und Handy darf er n i c h t haben. Auch Geld darf man ihm nicht schicken. Strenge Sitten!
Euch ganz liebe Grüße
Karin
Was bin ich ein glücklicher Mensch, dass mir das Krankenhaus in Lesparre die Schmerzen genommen hat!
Auf Werner wirkte der gestrige Tag wie ein Schock. Er möchte das nicht noch einmal erleben. Vor allem kam er sich aus sprachlichen Gründen hilflos vor.
Heute muß ich mich erstmal von dem gestrigen Stress erholen. Eventuell reisen wir dann am Donnerstag früh ab, dass wir vorraussichtlich am Freitag gegen Mittag zu Hause sein können. Das Gespenst der 14 000 Thrombos (normal 350 -400 000) schwebt über uns. Der Arzt im Krankenhaus in Lesparre wollte mich deswegen fast nicht entlassen.
Mal sehen, wie das weitergeht.
Vor lauter Aufregung wegen meiner Schmerzen habe ich vergessen mitzuteilen, dass Samuel heute, Dienstag, ins Internat fährt.
Seine Adresse:
Evangelische Realschule
Internatsschüler Samuel H....
Frauenfeld 5-7
94496 Ortenburg
Ich denke, wenn er ab und zu Post von uns bekommt, sieht er, dass wir an ihn denken und kommt sich nicht verloren vor. Er wird sich auch daran gewönnen müssen zu antworten, damit der Quell nicht versiegt. Laptop und Handy darf er n i c h t haben. Auch Geld darf man ihm nicht schicken. Strenge Sitten!
Euch ganz liebe Grüße
Karin
Montag, 14. September 2009
Vom heutigen Tag.......
Hallo, Ihr Lieben!
Es wäre zu schön, wenn alles glatt liefe; tut es aber nicht!
Heute früh um sieben wachte ich mit entsetzlichen Schmerzen am linken kleinen Zeh auf. Hatte dies schon mal, damals, als ich die Bierhefe aus der Brauerei gegessen hatte. Gestern gab es eine Fischsuppe mit einem E-Stoff. Ich habe geschrieen vor Schmerzen. Kälte, Wärme, Fußbad, nichts half. Nicht auszuhalten. Einer vom Gelände kam rein während ich schrie. Werner war an die Rezeption gegangen, um einen Arzt zu holen. Ich dachte, es wäre der Arzt. Netterweise hat er über sein Funkgerät einen Arzt ausfindig gemacht in Grayan. Werner fuhr mich sofort hin. Der Arzt überwies mich sofort als Notfall ins Krankenhaus nach Lesparre. Dort bekam ich wiederholt mehrere Infusionen. Zu Beginn der Zweiten ließen die Schmerzen nach, flackerten noch mal kurz auf und dann war's weg. Es war Erlösung. Da war es schon gegen 13.00 h. Obwohl ich den Arzt über meine Grunderkrankung informierte, war er geschockt über meine niederen Thrombozyten. In der Tat 14 000 hatte ich noch nie. Werner erwog eine vorzeitige Heimfahrt deswegen. Wir entscheiden morgen.
Meine Schmerzen standen nicht in ursächlichem Zusammenhang mit meiner Grunderkrankung.
Also weitere Urlaube hier kommen nicht mehr in Frage. Traurig!
Als wir von der Klinik zurückkamen, war es 19.00 Uhr. Wir hatten den ganzen Tag noch nichts gegessen. Tomatensalat, fertig gegrilltes Hähnchen aus der Metzgerei, Baguette war schnell aufgetischt.
Ich grüße Euch herzlich
Karin
Es wäre zu schön, wenn alles glatt liefe; tut es aber nicht!
Heute früh um sieben wachte ich mit entsetzlichen Schmerzen am linken kleinen Zeh auf. Hatte dies schon mal, damals, als ich die Bierhefe aus der Brauerei gegessen hatte. Gestern gab es eine Fischsuppe mit einem E-Stoff. Ich habe geschrieen vor Schmerzen. Kälte, Wärme, Fußbad, nichts half. Nicht auszuhalten. Einer vom Gelände kam rein während ich schrie. Werner war an die Rezeption gegangen, um einen Arzt zu holen. Ich dachte, es wäre der Arzt. Netterweise hat er über sein Funkgerät einen Arzt ausfindig gemacht in Grayan. Werner fuhr mich sofort hin. Der Arzt überwies mich sofort als Notfall ins Krankenhaus nach Lesparre. Dort bekam ich wiederholt mehrere Infusionen. Zu Beginn der Zweiten ließen die Schmerzen nach, flackerten noch mal kurz auf und dann war's weg. Es war Erlösung. Da war es schon gegen 13.00 h. Obwohl ich den Arzt über meine Grunderkrankung informierte, war er geschockt über meine niederen Thrombozyten. In der Tat 14 000 hatte ich noch nie. Werner erwog eine vorzeitige Heimfahrt deswegen. Wir entscheiden morgen.
Meine Schmerzen standen nicht in ursächlichem Zusammenhang mit meiner Grunderkrankung.
Also weitere Urlaube hier kommen nicht mehr in Frage. Traurig!
Als wir von der Klinik zurückkamen, war es 19.00 Uhr. Wir hatten den ganzen Tag noch nichts gegessen. Tomatensalat, fertig gegrilltes Hähnchen aus der Metzgerei, Baguette war schnell aufgetischt.
Ich grüße Euch herzlich
Karin
Sonntag, 13. September 2009
Aus dem Meer
1kg gemischte Fische, darunter dieser kleine, sonst sehr teure Lotte (ich glaube, er heißt Seeteufel, wird bei uns kaum angeboten) alles für 4 Euro.Hallo, Ihr Lieben!
Situationsbedingt unternehmen wir dieses Mal recht wenig. Die Châteaux im Médoc kennen wir schon, auch Bordeaux, La Rochelle und das wunderschöne Baskenland, auch St. Emilion. So bleiben wir vor Ort und erfreuen uns an den herrlichen Produkten aus dem Meer, die wir mit viel Spass zubereiten. Nicht zu vergessen, das betörende Parfum des Pinienwaldes, der uns umgibt. Das Wetter tut ein Übriges, uns zu erfreuen.
Die letzte Ferienwoche ist angebrochen. Bin sehr gespannt, wie hoch die Thrombozyten sind. Werde gleich nach Ankunft zu Hause ein Blutbild machen lassen. Franzosen, nicht nur die Produzenten von Enten sagen, Entenfett sei hervorragend für die Blutbildung. Na, ja!
Hier ist eine Hochburg von Foie gras, Entenconfit (in Fett eingelegte Entenschlegel), Magret, das ist Entenfilet usw.
Auf dem 12 Hektar großen Gelände gibt es nur eingeschossige, flache Holzhäuser, versteckt in den Pinien. Kein einziges Betonhochhaus. Das gefällt mir so gut und ist für uns eine wohltuende, erholsame Atmosphäre. Für junge Leute gibt es Tanzveranstaltungen und viele Aktivitäten (Reiten, Thalasso Therapie, Bogenschießen, Wassergymnastik, Malen usw). Auch für Kinderbetreuung ist gesorgt. Allerdings hören viele Aktivitäten mit Saisonende auf. Wir selbst bevorzugen die ruhige, billigere Ferienzeit. Baden im Meer kann man allemal. Ein Strandabschnitt wird von schönen jungen Männern beaufsichtigt. Rettungsschwimmer, Sportstudenten usw. Die Gemeinde finanziert das. Da steht ein Fahrzeug, mit dem man auch im Wasser fahren kann. Ein Hubschrauberlandeplatz in den Dünen daneben.
Am Strand abseits ragt ein halbversunkener Betonbunker aus dem 2. Weltkrieg aus dem Sand, von deutschen Soldaten (Westwall) gebaut, von modernen Sprayern als Fläche für ihre Kunst benutzt.
Mir ist schon mal eine Kamera wegen Eindringen von Sand kaputtgegangen, drum mag ich sie nicht so gerne mit an Strand nehmen. Das ist meine Ausrede, weil ich es noch nicht fotografiert habe.
Ich grüße Euch alle ganz herzlich von hier und danke für Eure Geduld beim Lesen!
Karin
Situationsbedingt unternehmen wir dieses Mal recht wenig. Die Châteaux im Médoc kennen wir schon, auch Bordeaux, La Rochelle und das wunderschöne Baskenland, auch St. Emilion. So bleiben wir vor Ort und erfreuen uns an den herrlichen Produkten aus dem Meer, die wir mit viel Spass zubereiten. Nicht zu vergessen, das betörende Parfum des Pinienwaldes, der uns umgibt. Das Wetter tut ein Übriges, uns zu erfreuen.
Die letzte Ferienwoche ist angebrochen. Bin sehr gespannt, wie hoch die Thrombozyten sind. Werde gleich nach Ankunft zu Hause ein Blutbild machen lassen. Franzosen, nicht nur die Produzenten von Enten sagen, Entenfett sei hervorragend für die Blutbildung. Na, ja!
Hier ist eine Hochburg von Foie gras, Entenconfit (in Fett eingelegte Entenschlegel), Magret, das ist Entenfilet usw.
Auf dem 12 Hektar großen Gelände gibt es nur eingeschossige, flache Holzhäuser, versteckt in den Pinien. Kein einziges Betonhochhaus. Das gefällt mir so gut und ist für uns eine wohltuende, erholsame Atmosphäre. Für junge Leute gibt es Tanzveranstaltungen und viele Aktivitäten (Reiten, Thalasso Therapie, Bogenschießen, Wassergymnastik, Malen usw). Auch für Kinderbetreuung ist gesorgt. Allerdings hören viele Aktivitäten mit Saisonende auf. Wir selbst bevorzugen die ruhige, billigere Ferienzeit. Baden im Meer kann man allemal. Ein Strandabschnitt wird von schönen jungen Männern beaufsichtigt. Rettungsschwimmer, Sportstudenten usw. Die Gemeinde finanziert das. Da steht ein Fahrzeug, mit dem man auch im Wasser fahren kann. Ein Hubschrauberlandeplatz in den Dünen daneben.
Am Strand abseits ragt ein halbversunkener Betonbunker aus dem 2. Weltkrieg aus dem Sand, von deutschen Soldaten (Westwall) gebaut, von modernen Sprayern als Fläche für ihre Kunst benutzt.
Mir ist schon mal eine Kamera wegen Eindringen von Sand kaputtgegangen, drum mag ich sie nicht so gerne mit an Strand nehmen. Das ist meine Ausrede, weil ich es noch nicht fotografiert habe.
Ich grüße Euch alle ganz herzlich von hier und danke für Eure Geduld beim Lesen!
Karin
Mittwoch, 9. September 2009
Gipfelfest
Hallo, Ihr Lieben!Heute ist Halbzeit unseres Urlaubs. Wir fuhren nach Soulac sur mer, um einzukaufen für unser Fest. Schwer zu erraten, was es als Vorspeise gibt. Ein feiner Cidre brut (Apfelmost) gab's als Getränk. Salat gemischt, grünen mit Tomaten. Der Gugelhupf zum Nachtisch schmeckte uns besser als der aus dem Elsass. Nach dem ich endlich Feigen erstanden hatte, war Marmelade einkochen angesagt. Wir kamen heute nicht einmal zum Schach-spielen.
Ich grüße Euch
Karin
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